Abstimmungs-Arena: «Energiestrategie»

Langfristig aus der Kernenergie aussteigen und stattdessen erneuerbare Energien fördern – das will das neue Energiegesetz. Dies sei im Sinne der Nachhaltigkeit wichtig für die Zukunft der Schweiz, sagen die Befürworter. Die Gegner hingegen warnen vor Versorgungsengpässen und hohen Kosten.

Das Energiegesetz will den Bau von Atomkraftwerken verbieten. Da jene Kernkraftwerke, die wir noch haben, nicht ewig weiter betrieben werden können, braucht es künftig einen Ersatz für den Atomstrom. Deshalb will das neue Gesetz erneuerbare Energien wie etwa Wind- und Wasserkraft weiter fördern.

Das reicht nicht aus, um den künftig fehlenden Strom aus Kernenergie zu ersetzen, sagen die Gegner: Durch das Wegfallen der Kernenergie würden wir abhängiger vom Ausland und hätten mit Versorgungsengpässen zu rechnen. Doch, das reicht, sagen die Befürworter: Der Anteil der Erneuerbaren an der Energieversorgung steige bereits jetzt stetig an und mit den richtigen Fördermassnahmen sei dies durchaus machbar.

Ausserdem soll der Energie- und Stromverbrauch pro Kopf massiv gesenkt werden. Ist das gut zu schaffen, weil unter anderem unsere Geräte wie Kühlschränke und Autos immer effizienter werden? Oder drohen uns massive Einschnitte und gar kalte Duschen? Und welche Kosten kommen durch dieses Gesetz auf die Wirtschaft und jeden einzelnen von uns zu?

Mario Grossniklaus begrüsst in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworter der Energiestrategie:

In der «Abstimmungs-Arena» treten als Gegner an:

Ausserdem im Studio:

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