Zum Inhalt springen

Arena Abstimmungs-Arena: Milchkuh-Initiative

Mehr Geld für die Strasse – das will die sogenannte «Milchkuh-Initiative». Das führe zu weniger Stau und flüssigerem Verkehr, sagen die Befürworter. Das stimmt nicht, sagen die Gegner: Mehr Strassen führe lediglich zu noch mehr Verkehr – und ausserdem drohe bei einem Ja ein Loch in der Bundeskasse.

Verkehrsstau
Legende: SRF

Hier erhalten Sie die Gelegenheit, die Themen der Sendung mit anderen Zuschauerinnen und Zuschauern zu vertiefen.

Wir bitten die Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer, sich an die Regeln zu halten und themenorientierte Beiträge zu verfassen. Meinungseinträge, welche gegen die Regeln verstossen und keinen Bezug zur aktuellen Arena aufweisen, werden nicht publiziert. Dies gilt ebenfalls für Einträge, welche identisch mit bereits bestehenden Beiträgen sind. Inhalte mit Links auf externe Websites werden nicht aufgeschaltet.

Das Forum ist bis Samstag dreissig Minuten nach der Sendung geöffnet und moderiert. Das heisst: Die Beiträge werden nicht automatisch veröffentlicht, sondern einzeln frei geschaltet. Dies geschieht mehrmals täglich in regelmässigen Abständen. Daher kann es aber vorkommen, dass ein Beitrag mit einer gewissen Verzögerung aufgeschaltet wird. Wir bitten Sie um Verständnis.

202 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von R.Anderegg, Zürich
    Liebes Arena Team, weniger ist oftmals mehr. Weshalb kann es SRF nicht bei vier Gästen ( je zwei pro und kontra ) im Ring belassen, anstatt auch noch einen äusseren Kreis mit angeblichen Experten bei zuziehen, was die Sendung sehr langatmig macht und vieles aus dem Kontext reisst, inkl. den unnötigen Einspielern? Lassen Sie doch die Gäste erklären, um was es bei einer Abstimmung geht, anstatt einseitige Behördenpropaganda abzuspielen. Danke. Kein Wunder verliert die Arena immer mehr Zuseher.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von L.Leuenberger, Zürich
    Nicht nur die Strasse blieb auf der Strecke, Wohlstand und Sicherheit sind auch auf dem Abstell-Geleise. Überrumpelt von der Konkurrenz von 100 000 Einwanderern im Jahr, sind wir gezwungen bis zu 2 Stunden Arbeitsweg zu kalkulieren. Der Autofahrer entlastet den sowieso überlastete ÖV, nimmt das tägliche Ärgernis mit dem Stau im Kauf, verzichtet zwangsweise auf Stunden mit der Familie. Es ist ein überparteiliches Begehren, das Volk darf die politischen Fehler korrigieren.Es braucht jetzt ein JA!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @L. L. : Schon vor der PFZ (2007) waren 2 Stunden pro Weg für Arbeitnehmer zumutbar (RAV). Gar alles darf jetzt der Zuwanderung nicht angekreidet werden. Aber man hätte ja auch die Ecopop annehmen können. Da war auch die SVP dagegen. DAS wäre aber konsequent gewesen. Und zudem sind es ja nicht nur Menschen, welche hier leben, die unsere Strassen benützen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von L.Leuenberger, Zürich
      E.Waeden.ZH. Da die MEI nicht umgesetzt wird, PFZ weiterhin neue Wohn-und Infrastruktur fordert und offene Grenzen propagiert werden, bleibt nur der Ausbau des Strassennetzes als Unterstützung des vor dem Kollaps rollenden, eher stockenden Verkehrs. Es ist ein Volksbegehren, dass die Politik mit ihrer Wachstumsförderungen unser Leben nicht weiter erschweren darf. Als parteiloser Bürger glaube ich nicht, dass die Politik, mit der Wundertüte NAF, falls je angenommen, bald handeln würde. Darum JA
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Sehe ich anders. Wir haben zuviele Menschen im Land. Weniger Menschen = weniger Verkehr = weniger Infrastrukturen & weniger Neubauten. Die Lösung kann ja nicht sein, dass weil die Mei noch nicht umgesetzt, wir deshalb einfach unser Strassennetz ausbauen. Genauso wie die Überbevölkerung schädlich für unser Land ist, ist es auch die Zubetonierung. Wertvolle Natur, welche für uns Menschen, sowie fürs Land überlebenswichtig ist, verschwindet so immer mehr.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von L.Leuenberger, Zürich
      Vollkommen einverstanden, E.Waeden. Die Migration ist sehr schädlich und die Zubetonierung wird leider sogar von den Grünen toleriert. Politik, Wirtschaft und Finanz haben keinen Bezug mehr zur Natur, sondern nur zu Wachstumszahlen. Aber was schlagen Sie vor, um eine schnelle Entlastung zu erzeugen? Sehr bald droht der Kollaps auf den Strassen, unser Arbeitsweg ist ein Gesundheitskiller.....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @L. L.: Das Wachstum eindämmen, Zuwanderung/Migration auf 20'000/Jahr reduzieren. Aber da machen wohl sämtliche Parteien & die Wirtschaft nicht mit, weil alle vom Wachstum profitieren wollen. Grüne & SP von der Zuwanderung/Migration. Argumente von Mitte/Rechts sind immer die Arbeitsplätze. Aber eben, je mehr Menschen durch Zuwanderung oder Migration ins Land strömen, umso mehr Arbeitsplätze & Infrastrukturen müssen geschaffen werden. Doch es irrt, wer denkt, dass Wachstum unendlich ist.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Hartl, Dübendorf
    Als Autofahrer verstehe ich nicht, warum es die Initianten vorziehen, das Stauproblem durch teure, langwierige und land-fressende Baumassnahmen anzugehen, statt durch attraktive ÖV-Angebote einige ihrer Mitbürger von der Strasse zu locken. Sogar wenn das Geld da ist, werden wir an vielen allergischen Punkten in den Ballungsgebieten keine neuen Strassen mehr bauen können. Da bleibt eben nur der ÖV, um das Problem zu lösen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Zurbuchen, Ittigen
      Und auch da, wo es möglich ist, die Verkehrs-Infrastruktur auszubauen, ist dies nur ein Placebo. Als langjähriger Anwohner der Grauholz-Autobahn konnte ich hautnah miterleben, wie kurzfristig die positive Wirkung eines Strassen-Ausbaus ist. Bauen wir doch gerade alle Strassen 20-spurig, dann haben wir mal ein paar Jahre Ruhe und Platz haben wir ja im Überfluss. Oder etwa doch nicht?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von A. Spengler, Aarau
      Ach Thomas Hartl von der Grünen Partei (er besteht auf diesen Zusatz, wo ich aus Repekt natürlich sehr gerne nachkomme) In keinem Land ist der ÖV so ausgebaut und von den Autofahrern subventioniert wie in der Schweiz. Weniger Autos, weniger Belastung für ÖV? Dann endlich gegen die Masseneinwanderung sein, auch wenn die Grüne Partei euch diese Lösung untersagt hat.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von G. Meierhofer, Buchs
      "Da bleibt eben nur der ÖV um das Problem zu lösen". Und dieser ÖV benötigt natürlich keinen Platz/Land, ist über Nacht mal schnell gebaut und kostet fast nix (Durchmesserlinie ZH, 9.6Km Länge, 2+Mia Kosten, 6 Min. Fahrzeitgewinn, Bauzeit 6.5 Jahre - kräftig mitgesponsert vom motorisierten Verkehr).
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von R.Anderegg, Zürich
      Total naiv was Sie das erzählen Herr Hartl. Der Ausbau der Bahn mit Gleiserweiterungen und grösseren Bahnhöfen ist nicht landfressend? Bereits jetzt haben wir mit der Bahn 2000 den ÖV massiv ausgebaut, attraktiver wurde dieser deswegen aber noch lange nicht: Mehr Verspätungen, mehr Streckenunterbrüche, mehr überfüllte Züge, schlecht klimatisierte Züge, dreckige Züge, schlecht riechende Passagiere, Kriminalität in den Zügen, sexuelle Belästigungen in den Zügen usw.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Thomas Hartl, Dübendorf
      Herr Anderegg, so wie sie die ÖV beschreiben, welche sie nutzen, müssten sie doch jedes Interesse haben, dass diese Zustände durch die nötigen Investitionen verbessert werden. Bezüglich Raumbedarf im Verhältnis zur Transportleistung steht die Bahn weit besser da, als die Strasse, egal wie viel Geleise oder Bahnhöfe gebaut werden. Investitionen brauchen wir bei Bahn und Strasse, wenn wir aber Quersubventionen unterbinden, laufen wir in den sicheren Verkehrsinfarkt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    6. Antwort von R.Anderegg, Zürich
      Unsinn Herr Hartl, die Schweiz hat schon heute eines der dichtesten, aber auch teuersten ÖV Netze der Welt, wo extrem viel Geld investiert wurde, vor allem in den letzten 30 Jahren, besser wurde der Service aber nicht. Wie viele Milliarden sollen wir denn noch in den ÖV verpulvern? Viele Linien der SBB und der Post sind eindeutig defizitär, wie auch SBB Cargo. Eine Privatfirma wäre hier schon längst Bankrott, würde diese nicht vom Steuerzahler finanziert werden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    7. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @G. M. ÖV ist nicht nur Bahn! Auch der Bus zählt zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Und wer den Bus benützt, zahlt durch den Billettpreis seinen Anteil am Strassenbau mit. Wir haben mittlerweile ein sehr gut ausgebautes ÖV-Netz, wo eigentlich sehr wenige noch auf ein Auto angewiesen sind. Und wenn, könnten ja auch Fahrgemeinschaften gebildet werden. Z. B. stehen 100 Autos am Gubrist im Stau, sitzt in 90% dieser Autos einer drin. Für diese Unvernunft brauchen wir sicher nicht noch mehr Strassen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    8. Antwort von A. Spengler, Aarau
      Thomas Hartl, Grüne Partei. Irrtum, "Herr Anderegg, " Woher will er denn wissen ob es ein Herr ist? Muss er sich immer verraten. R. Anderegg hat recht. Wir müssen mal die Masseneinwanderung unterbinden, das stärkt den öffentlichen Verkehr am meisten. Hört mir endlich mit dieser Abzocke des Autofahrers auf. Die Linken sollten mal vernünftige Politik machen, statt Andersdenkende zu beleidigen und oder abzuzocken.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen