Abstimmungs-Arena: Stipendien-Initiative

Chancengleichheit in der Bildung und die Sicherung eines minimalen Lebensunterhalts für Studenten – das fordern die Urheber der Stipendien-Initiative. Wäre die Vergabe von Stipendien bei einem «Ja» zur Initiative wirklich gerechter – oder führt diese zu einem Goldregen für Privilegierte?

Studentinnen und Studenten erhalten bei gleichen Voraussetzungen nicht in allen Kantonen gleich hohe Stipendien: Das Stipendienwesen ist in der Schweiz kantonal geregelt. Das wollen die Initianten ändern: Geht es nach ihnen, soll der Bund künftig für die Vergabe von Stipendien im Hochschulwesen verantwortlich sein. Eine Vereinheitlichung und die Erhöhung der Stipendien würde eine Chancengleichheit herstellen, sagen sie.

Nein, meinen die Gegner der Initiative. Diese sei ein Angriff auf ein System, das bereits gut funktioniere und sich fortlaufend verbessere. Der Staat sei nicht verantwortlich, Studierenden den gesamten Lebensunterhalt zu finanzieren. Und die Kosten bei einem «Ja» würden sich auf mehrere hundert Millionen Franken belaufen.

Führt die Stipendien-Initiative zu einer Investition in Bildung, die der Schweiz gut anstehen würde? Oder sind die Initiative und ihre Folgen schlicht zu teuer?

In der Arena diskutieren:

Auf der Contra-Seite:

Auf der Pro-Seite:

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