Abstimmungs-Arena: Volksinitiative «1:12 - Für gerechte Löhne»

Die 1:12-Initiative der Juso spaltet die Schweiz: Die linken Parteien wollen mehr Lohngerechtigkeit, während die Bürgerlichen den staatlichen Lohndeckel unnötig finden. Bei der letzten Umfrage lagen beide Seiten gleichauf – wer macht das Rennen?

Die Initianten wollen mit ihrer Initiative die Abzockerei stoppen und die Lohnschere verkleinern. Niemand soll in einem Jahr weniger verdienen als der Top-Manager im gleichen Unternehmen in einem Monat, fordert die Juso. Die Bürgerlichen befürchten hingegen, dass die Schweiz dadurch Ausfälle bei Steuern und AHV von bis zu vier Milliarden erleiden würde. Zudem würden wichtige Unternehmen die Schweiz verlassen.

Doch welche Folgen hätte die 1:12-Initiative wirklich für die Wirtschaft? Könnte die Initiative die hohen Mangerlöhne eindämmen und die tiefen Löhne erhöhen? Oder würden Weltkonzerne eine Annahme der Initiative als Standortnachteil sehen und abwandern? Die Abstimmungs-Arena mit Initiant Cédric Wermuth und Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann.

In der «Arena» diskutieren:

Auf der Contra-Seite:

Johann Schneider-Ammann, Bundesrat FDP Liberale, Wirtschaftsminister

Peter Spuhler, Unternehmer

Auf der Pro-Seite:

Jaqueline Fehr, Vizepräsidentin SP, Nationalrätin SP/ZH

Cédric Wermuth, Nationalrat SP/AG

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