Arena: An der Südgrenze

Sie sitzen seit Wochen in Como fest. Sie sind gestrandet an der Schweizer Grenze. Und hoffen noch immer auf die Reise in den Norden. Wie geht die Schweiz mit den Flüchtlingen um? Stimmen die Vorwürfe, dass die Südgrenze kaum mehr passierbar ist? Und was sind die Anliegen des Tessins?

Täglich versuchen Migranten mit dem Zug von Como über Chiasso durch die Schweiz zu reisen. Doch in Chiasso ist für die meisten Endstation. Die Grenzwächter kontrollieren Züge rigoros und schicken viele Flüchtlinge nach Italien zurück – laut Vorwürfen auch in Fällen, in denen Flüchtlinge in der Schweiz Asyl beantragen. Das Grenzwachtkorps hingegen weist dies entschieden zurück.

Wo liegt die Verantwortung der Schweiz? Sollen Migranten, welche die Schweiz nur passieren wollen, durchgelassen werden? Hat die Schweiz das Recht oder sogar die Pflicht, solche Flüchtlinge zurückzuschicken? Ist das Flüchtlingscamp in Como ein Problem Italiens – oder braucht es Hilfe von anderen Staaten?

Die Arena diskutiert diese Woche am Ort, an dem Migranten ihre einzige Nacht in der Schweiz verbringen, bevor sie zurück nach Como gebracht werden – im neuen Tessiner Rückführungszentrum in Rancate, das dieses Wochenende eröffnet wird.

In der «Arena» diskutieren unter anderen:

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