Die Auto-Schweiz

An vielen Stellen im Schweizer Strassennetz gibt es Ausbau- und Renovationsbedarf. Der Bund will deshalb künftig mehr Geld in Bau- und Strassenunterhalt fliessen lassen. Wird das Geld nun anderswo fehlen? Oder werden die Autofahrer vermehrt zur Kasse gebeten, weil z.B. der Benzinpreis teurer wird?

Diese Woche beschloss der Ständerat, einen Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) zu errichten. Mit dem Fonds würden zusätzliche Gelder in die Strasse fliessen. Kann sich das der Bund leisten?

Und: Reicht das den Initianten der Milchkuh-Initiative, die fordern, dass das Geld aus dem Strassenverkehr ausschliesslich dort wieder eingesetzt wird? Andererseits: Fliesst am Ende zu viel Geld in die Strasse und fehlt dann andern Orts? Wo müsste man sparen? Der NAF bietet Anlass über Mobilität im 21. Jahrhundert zu diskutieren. Was ist uns Mobilität wert? Müssen wir alle Transportwege gleichermassen ausbauen? Wer soll das bezahlen: Die Gesellschaft oder nur der jeweilige Benutzer? Müssen wir gar unsere Bedürfnisse nach Mobilität grundsätzlich überdenken?

In der «Arena» diskutieren:

Evi Allemann, Nationalrätin SP/BE, Präsidentin VCS

Thierry Burkart, Nationalrat FDP/AG, Vizepräsident TCS

Bastien Girod, Vizepräsiden Grüne, Nationalrat Grüne/ZH

Walter Wobmann, Nationalrat SVP/SO

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