Einheitskasse - das richtige Rezept?

Gesundheitspolitiker wollen zum wiederholten Male mittels Initiative eine öffentliche Krankenkasse einführen. Ist dies wirklich das richtige Rezept für das kränkelnde Gesundheitssystem?

Mehr Transparenz und eine bessere Überwachung der Krankenkassen bei gleicher Qualität und dies möglichst kostengünstig - dies fordern links-grüne Politiker. Der Nationalrat hat jedoch abgelehnt die Krankenkassen besser zu überwachen. Dies gibt der Initiative "Für eine öffentliche Krankenkasse" Auftrieb – auch in bürgerlichen Kreisen - obwohl sie vom Ständerat am Dienstag wuchtig verworfen wurde: Die Einführung einer Einheitskasse führe zu mehr Transparenz bei gleicher Qualität und sei erst noch kostengünstiger, sagen die Befürworter. Im Gegenteil, so die Gegner, führe sie zu einem Qualitätsverlust in der Gesundheitsversorgung und bedeute das Ende der Wahlfreiheit.

Wer hat recht?

In der Arena diskutieren:

Jacqueline Fehr, Vizepräsidentin SP, Nationalrätin SP/ZH

Yvonne Gilli, Nationalrätin Grüne/SG, Ärztin

Felix Gutzwiller, Ständerat FDP Liberale/ZH, Professor für Präventivmedizin

Urs Schwaller, Fraktionschef CVP, Ständerat CVP/FR

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