Fifa, Korruption, Whistleblower: Muss die Politik ausmisten?

Die Schweiz, ein Hort von Korruption und intransparenten Geschäften? Tag für Tag werden neue Details zum Fifa-Korruptionsskandal bekannt.

Gleichzeitig bemühen sich politische Kräfte, Korruption unter Privatpersonen zum Offizialdelikt zu erheben und konsequenter zu verfolgen. Andere verlangen einen besseren Schutz von Whistleblowern, um dreckigen Geschäften überhaupt erst auf die Spur zu kommen.

Wie geht es in der Fifa weiter nach dem überraschenden Abgang von Präsident Sepp Blatter? Ändern sich mit der Personalie auch die oft als korrupt kritisierten Fifa-Strukturen? Und was muss die Schweiz als Gastland unzähliger internationaler Sport-Organisationen ändern, um Korruption besser zu bekämpfen – und Whistleblower besser zu schützen?

In der Arena diskutieren:

Gabi Huber, Fraktionschefin FDP Liberale, Nationalrätin FDP Liberale/UR

Walter de Gregorio, Kommunikationschef Fifa

Daniel Jositsch, Nationalrat SP/ZH, Professor für Strafrecht Uni ZH

Thomas Minder, Ständerat Parteilos/SH

Roland A. Müller, Direktor Arbeitgeberverband

Guido Tognoni, Fifa-Kritiker, ehem. Mediendirektor Fifa

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