Gut genug für den Schweizer Pass?

Die Schweiz hat europaweit eines der strengsten Einbürgerungsregimes. Was erwarten wir von Ausländern, die eingebürgert werden wollen? Sind die Hürden zum Pass heute zu hoch? Oder bürgert die Schweiz Ausländer zu schnell und zu unkritisch ein?

Gut zwei Drittel der Schweizer Spieler an der EM haben Migrationshintergrund – sie kämpfen in Frankreich für den Sieg unserer Schweizer Nationalmannschaft. Gleichzeitig hat der Ständerat diese Woche über das Schweizer Bürgerrecht verhandelt; er will Einbürgerung für Ausländer der dritten Generation erleichtern. Menschen, die in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind, sollen einfacher zum Schweizer Pass kommen. Das letzte Wort zu dieser Vorlage hat in absehbarer Zeit das Stimmvolk.

In der «Arena» diskutieren Politiker der vier grossen Parteien zusammen mit Zuschauerinnen und Zuschauern über die Schweizer Einbürgerungspolitik. Wie streng sollen die Anforderungskriterien sein? Wer verdient den roten Pass? Sollten Ausländer, die in der Schweiz geboren werden, automatisch eingebürgert werden? Hat die Staatsbürgerschaft eine positive Wirkung auf die Integration? Und: Gibt es einen Unterschied zwischen «Papierli-Schweizern» und «Eidgenossen»?

Jonas Projer begrüsst in der «Arena»:

Ruth Humbel, Nationalrätin CVP/AG
Lukas Reimann, Nationalrat SVP/SG, Präsident Auns
Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP/BE, Vizepräsident FDP
Cédric Wermuth, Nationalrat SP/AG

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