Hurra, die Schule brennt!

Wie schlimm steht es um die Volksschule? 6 Jahre nach der umstrittenen Reform "Harmos" zeigt sich die Konferenz der Erziehungsdirektoren zufrieden. Die SVP und manche Eltern wie der Rockmusiker Chris von Rohr aber sagen: Reform gescheitert – Beurteilung "ungenügend"!

Die Harmonisierung des Bildungswesens führe vor allem zu Gleichmacherei, klagen Kritiker wie von Rohr: "Kinder müssen individuell gefördert werden!" Die SVP hingegen stört sich vor allem daran, dass die Schule zu früh und zu stark in die Erziehung eingreife. Diese solle in der Verantwortung der Eltern bleiben.

Befürworter der Reform sagen: "Es geht um Chancengleichheit!" Das Ziel von "Harmos" sei, in der ganzen Schweiz eine starke, einheitliche Schule zu schaffen. So hätten Kinder, Eltern und Lehrmeister die Gewissheit, dass die Schweizer Volksschulen überall die gleichen Massstäbe anlegen und das gleiche Niveau erreichen.

In der «Arena» diskutieren Bildungspolitiker, Eltern und Lehrer: Was muss die Volksschule heute leisten? Kann sie überhaupt noch allen Ansprüchen gerecht werden? Oder sind Privatschulen die Lösung für Eltern, die sich eine individuelle Ausbildung für ihr Kind wünschen?

In der Arena diskutieren:

Chantal Galladé, Nationalrätin SP/ZH

Verena Herzog, Nationalrätin SVP/TG

Christoph Eymann, Präsident Erziehungsdirektorenkonferenz, Erziehungsdirektor BS

Chris von Rohr, Rockstar, Buchautor, Vater

Mehr zum Thema