Ringen um Arbeitsplätze: Drei Duelle zum harten Franken

Der Mindestkurs ist aufgehoben - der Franken so hart wie seit Jahren nicht mehr. Kaufen wir nun alle im Ausland ein? Sind unsere Arbeitsplätze in Gefahr? Und: Muss der Staat einschreiten und die Wirtschaft retten? In der «Arena» werden diese Fragen in drei hochkarätigen Duellen diskutiert.

Einkaufstouristen jubeln, Waren aus den umliegenden Euro-Ländern sind günstig wie selten zuvor. Ist es verwerflich ausserhalb der Schweiz einzukaufen, weil dadurch Arbeitsplätze gefährdet werden? Oder sind die Schweizer Detailhändler mit ihren hohen Gewinnmargen und Preisen selber schuld?

Das erste Duell:
Stefan Meierhans, Preisüberwacher gegen Thomas Minder, Ständerat Parteilos/SH

Der harte Franken führt zu einer harten Situation für die Export-Branche und den Tourismus. Schweizer Dienstleistungen und Güter sind für Konsumenten aus dem Ausland auf einen Schlag viel teurer geworden. Doch wer soll in der Schweiz den Preis dafür bezahlen? Die Arbeitgeber oder die Arbeitnehmer?

Das zweite Duell:
Katharina Prelicz-Huber, Vorstand Gewerkschaftsbund SGB und Präsidentin VPOD gegen Roland A. Müller, Direktor Arbeitgeberverband

Nach dem SNB-Entscheid droht der Schweizer Wirtschaft eine Rezession. Muss der Bund jetzt einschreiten und die Wirtschaft stützen? Oder wären solche Massnahmen zum jetzigen Zeitpunkt überhastet?

Das dritte Duell:
Susanne Leutenegger Oberholzer, Nationalrätin SP/BL gegen Albert Rösti, Nationalrat SVP/BE

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