Schweiz und EU – nach dem Brexit

Nun ist es klar: Die Britinnen und Briten wollen nicht in der EU bleiben. Welche Folgen hat die Brexit-Abstimmung für die Schweiz? Wie steht es jetzt um die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative? Und wie soll das Verhältnis der Schweiz zur EU in Zukunft ganz grundsätzlich aussehen?

Die Uhr tickt: Bis zum 9. Februar 2017 muss der Bundesrat die Masseneinwanderungs-Initiative umsetzen. Doch die EU will sich erst nach der Brexit-Abstimmung wieder mit der Schweiz beschäftigen. Nachdem das Resultat klar ist, diskutieren Schweizer Politikerinnen und Politiker am Freitagabend um 22.25 Uhr live im «Arena»-Studio: Kann die Initiative gegen die Masseneinwanderung noch fristgerecht umgesetzt werden? Und wie wird die Umsetzung aussehen?

Eines ist klar: Eine wortgetreue Umsetzung der Initiative verträgt sich nicht mit der Personenfreizügigkeit – und die EU hat wiederholt betont, dass sie kein Jota von ihrer Position abrückt. Aber braucht die Schweiz die bilateralen Verträge überhaupt? Wäre sie nicht souveräner, wenn sie auf Distanz zur EU gehen würde? Oder ist das nationale Denken in einer globalisierten Welt eine Sackgasse?

Aufgrund der aktuellen Ereignisse wird die geplante Gästerunde umgestellt.

Neu diskutieren in der Arena:

Publikum kann sich live einbringen

Aus aktuellem Anlass wird die «Arena» am Freitag um 22.25 Uhr live ausgestrahlt. Neben Politikern und Livepublikum im Studio können auch die Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer zu Hause via Twitter und Facebook teilnehmen. Kommentare werden live ins Studio gespielt und von Co-Moderatorin Katharina Locher in die Diskussion getragen.

Twitter: #srfarena

Facebook: Jonas Projer

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