UBS-Rettung: Genug gelernt?

Mit Milliarden haben der Bund und die Nationalbank vor fünf Jahren die UBS vor dem Konkurs gerettet. Heute steht der Finanzriese wieder ohne staatliche Krücken da. Doch welche Lehren hat die Bank und welche die Schweiz gezogen?

Faule US-Hypotheken und eine riskante Wachstumsstrategie trieben die UBS in einen Milliardenverlust – ihr drohte das Geld auszugehen. Es war fünf vor zwölf für die UBS, als der Bundesrat und die Nationalbank am 16. Oktober 2008 die staatliche Rettung des Finanzriesen bekanntgaben. Der Staat bewahrte die UBS mit 60 Milliarden Franken öffentlichen Geldern vor dem Absturz.

Heute ist klar, dass die grösste Staatsintervention der Schweizer Wirtschaftsgeschichte auch finanziell ein Erfolg war – doch ist genug getan, damit ein solcher Fall nicht mehr passieren kann? Sind die Banken sicher genug oder braucht es strengere staatliche Vorschriften?

In der Arena diskutieren:

Mehr zum Thema