Umsetzen oder umkehren? Zuwanderungs-Initiative nach Ecopop-Nein

Das Stimmvolk hat deutlich Nein gesagt zu Ecopop. Die Gegner der Masseneinwanderungsinitiative sehen sich dadurch gestärkt. Einige wollen sogar den Entscheid vom 9. Februar rückgängig machen.

Mit 74.1 % hat das Schweizer Volk die Ecopop-Initiative letzten Sonntag abgeschmettert. Damit unterscheidet sich das Ergebnis diametral vom JA zur Masseneinwanderungs-Initiative vom 9. Februar. Dies wird je nach Lager unterschiedlich interpretiert.

Für einige Gegner der Zuwanderungs-Initiative ist klar: Die Entscheidung muss mit einer weiteren Volksabstimmung rückgängig gemacht werden. Gleichzeitig fordern die Befürworter eine strikte Umsetzung, während die Wirtschaft die Bilateralen Verträge unbedingt erhalten will.

Ist das deutliche Nein zu Ecopop gleichzeitig ein Ja zu den Bilateralen und der Personenfreizügigkeit? Wie wird dieser Entscheid in Brüssel aufgenommen? Welche Konsequenzen hat das Abstimmungsresultat für die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative?

In der «Arena» diskutieren:

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