Ungebremste Mobilität

  • Freitag, 20. Oktober 2017, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 20. Oktober 2017, 22:25 Uhr, SRF 1
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Stau auf den Strassen, verspätete Züge, vollgestopfte Trams. Es wird eng auf Strasse und Schiene. In der Schweiz nimmt die Mobilität seit Jahren zu. Wie lange noch kann unsere Verkehrsinfrastruktur dem standhalten? Und: Hat es in der Schweiz überhaupt Platz für mehr Strassen und längere Zugperrons?

Wir alle reisen öfter und weiter: Bis 2040 soll der Personenverkehr um 25 Prozent zunehmen, so die Prognose des Uvek. Immer mehr Menschen sind unterwegs – und die Infrastruktur stösst an Grenzen. Was muss man tun, damit wir alle wieder besser vorwärtskommen? Brauchen wir mehr Strassen für mehr Autos, flexible Tempolimiten auf den Autobahnen oder braucht es mehr Züge mit mehr Kapazität?

Die Infrastruktur auszubauen ist jedoch nicht überall möglich und wäre teuer. Und Fakt ist, ausgelastet sind Schiene und Strasse nur wenige Stunden pro Tag - zu den Stosszeiten. Kann man die Pendlerströme besser lenken und die Pendler dazu bringen über den Tag verteilt zu reisen? Stichwort Mobility Pricing.

Die Idee ist, Mobilität zu den Hauptverkehrszeiten teurer zu machen. Wer zum Beispiel um 10 Uhr in den Zug steigt, zahlt weniger für das Billett als wer um 7 Uhr losgeht. Und auch das Autofahren würde unterschiedlich viel kosten, abhängig von Strecke und Tageszeit.

Wäre eine vollständige Umkrempelung unseres Verkehrssystems mit der heutigen Arbeitswelt überhaupt zu vereinbaren? Was würde eine solche Lenkung für die Wirtschaft bedeuten? Oder bleibt uns am Ende gar nichts anderes übrig als Mobility Pricing, weil unser Verkehrssystem sonst irgendwann kollabiert?

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