Weniger Waffen - weniger Tote?

Kann in der Schweiz zu einfach eine Waffe erworben werden? Diese Frage drängt sich nach dem Tötungsdelikt im Wallis auf.

Ein psychisch kranker Mann tötet in Daillon/VS drei Frauen und verletzt zwei Männer schwer. Wegen einer psychischen Krankheit musste der Täter seine Armeewaffe abgeben. Trotzdem konnte er sich andere Waffen beschaffen. Ist es in der Schweiz – mit ihrer langen Waffentradition - zu einfach an Waffen zu kommen? Braucht es strengere Gesetze? Müssten alle Waffen zentral registriert werden oder genügt ein Appell an die Eigenverantwortung?

In der Arena diskutieren: 

  • Jakob Büchler, Nationalrat CVP/SG, Präsident Kantonalschützenverband SG
  •  Josef Sachs, Gerichtspsychiater, Chefarzt Forensik der Psychiatrischen Dienste Aargau
  •  Daniel Wyss, Vizepräsident Schweizerischer Büchsenmacher- und Waffenfachhändlerverband, Vorstand Pro Tell