«Auf und davon – ein Jahr danach»

Staffel (2017)

Wiedersehen mit den Schweizer Auswanderern, die ihre Heimat vor einem Jahr verliessen und ihr Glück in der Ferne suchten.

Familie Volk aus dem Zürcher Weinland zog es nach Kanada auf der Suche nach mehr Freiraum für sich und ihr Holzfäller-Unternehmen. Mit knappem Budget aber viel Herzblut eröffneten Tobias Bayer und sein Lebensgefährte Michael Paris eine Bar mit Souvenirshop auf Fuerteventura. Und Patricia und Romano Tschudi brachen aus dem Alltagstrott aus und eröffneten auf Bali ein kleines Gästehaus. Doch das Heimweh machte Patricia einen Strich durch die Rechnung, weshalb Tschudis ihr Abenteuer nach nur 8 Monaten abbrachen und in den Thurgau zurückkehrten.

Wie geht es Tschudis heute? Und haben die anderen Auswanderer ihr Glück auf Fuerteventura und in Kanada gefunden?

Patrica und Romano Tschudi zurück in der Schweiz

Mit einem Gästehaus auf Bali sahen Patricia und Romano Tschudi ihre Chance gekommen, dem grauen Alltag in der Schweiz zu entfliehen. Der anfänglichen Euphorie folgte jedoch schnell die Ernüchterung. Der Zustand des Hauses liess zu wünschen übrig, die monatliche Pacht entpuppte sich als viel zu hoch und Buchungen von Gästen blieben zuerst aus. Und im Gegensatz zu Romano (51) konnte sich Patricia (57) nicht so richtig mit dem neuen Leben anfreunden: Die Sehnsucht nach Tochter Natascha war einfach zu gross. Nach nur 8 Monaten entschlossen sich Tschudis daher, in die Schweiz zurück zu kehren. Aber auch der Neubeginn in der Heimat gestaltete sich für Tschudis schwierig. «Sich einzugestehen, dass man sich überschätzt hat, kostet viel Kraft», gibt Patricia zu. Für den Sommerurlaub haben sich Tschudis deshalb etwas Besonderes ausgedacht. Sie besuchen Auswanderer aus der Staffel 2015: Marcel Buholzer und seine Frau Trix, die auf Kreta eine Rock- und Blues Bar betreiben.

Familie Volk in Kanada

Familie Volk aus Benken im Kanton Zürich gründete in den Rocky Mountains ein Holzfäller-Unternehmen. Bis der Traum vom Auswandern allerdings in Erfüllung ging, musste sich Volks gedulden. Das Visum machte Probleme und auch in Kanada lief nicht gleich alles nach Plan. Die tonnenschweren Holzernte-Maschinen, die Christian (41) aus der Schweiz importierte, steckten am Zoll in Vancouver fest, Sohn Gion (7) fiel der Start in der Schule schwer und Mutter Simone (39) litt unter starkem Heimweh. Jetzt droht der Familie neues Ungemach. Die dauerhafte Aufenthaltsbewilligung, ohne die sie nicht in Kanada bleiben dürfen, lässt auf sich warten.

Tobias Bayer und Michael Paris auf Fuerteventura

Tobias Bayer (46) und Michael Paris (42) kündigten ihre sicheren Jobs und machten sich auf nach Fuerteventura. Dort wollten die beiden eine Lounge-Bar mit Souvenirshop in einem Einkaufszentrum eröffnen. Auf den Kanaren angekommen, musste das Paar jedoch feststellen, dass vieles länger dauert als geplant. Die Suche nach einer passenden Wohnung entpuppte sich als grosse Herausforderung und der Ausbau der Bar war von Beginn an in Verzug. Nach einigem Hin und Her konnten die beiden ihr Geschäft mit einigen Wochen Verspätung eröffnen. Doch läuft ihr Geschäft auch nach ein paar Monaten noch? Und wie bewältigen die beiden den Alltag als selbständige Unternehmer?

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