Drecksack: Eine saubere Sache

Ein Basler Pilotprojekt zur Bekämpfung von illegalem Abfall hat sich bewährt. Sechs Wochen nach der Einführung des «Drecksack» haben die Initianten entschieden, das Projekt zu verlängern.

Drecksack-Werbeplakat am Rhein.
Bildlegende: Werben für den «Drecksack»: Die Aktion hat sich in Basel bewährt. ZVG

«Drecksack» steht in grossen pinkigen Buchstaben auf dem giftgrünen Plasticksack. Wer sich im Kanton Basel-Stadt ein Mittagessen kauft, dem wird eine besondere Plastiktüte ausgehändigt, in der sich der Abfall leicht entsorgen lässt.

«Der Drecksack komt bei den meisten Baslerinnen und Baslern gut an», bilanziert Martin Gruber vom Amt für Umwelt und Energie. Die meisten «Drecksäcke» landen denn auch im Abfall. Damit wird weniger Abfall am Boden liegen gelassen.

Ausserdem habe die Plastiktüte eine gute Öko-Bilanz. Deshalb wird das Projekt bis nach den Sommerferien verlängert. Danach entscheidet die Projektgruppe, ob es den «Drecksack» nächstes Jahr wieder geben soll.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Sandra Witmer