Garnelenspektakel in der Schweiz

«Garnele ist keinesfalls gleich Garnele», sagt der Aargauer Andreas Deppeler. Seit 15 Jahren züchtet er die Tiere - in seinen Aquarien tummeln sich 13 verschiedene Sorten. Und damit ist er nicht allein: Die Garnelenzucht sei in der Schweiz neuerdings schwer im Trend.

Ein Mann steht beim Aquarium.
Bildlegende: Die Garnelenzucht ist seit 15 Jahren Andreas Deppelers Hobby. SRF

Die kleinen Tiere sind die grosse Leidenschaft des hauptberuflichen Landschaftsgärtners Andreas Deppeler. Tausende Garnelen der Sorten «Yellow Fire», «Blue Jelly» oder «Black Bee» bewegen sich in seinen Aquarien. Die genaue Zahl kennt er nicht.

Zum Essen sind die Tierchen zu klein, und vor allem seien sie viel zu teuer. Seine Kunden sind andere Züchter und Liebhaber, die für eine einzelne Garnele zwischen 90 Rappen und 150 Franken hinblättern.

Die Garnelenzucht ist laut Deppeler ein riskantes Geschäft. Bei den teuren Garnelen gehe es um viel Geld. Er habe auch schon einige tausend Franken verloren, weil von einer neuen Sorte Garnelen sämtliche Tiere gestorben seien. Im zweiten Anlauf habe es dann aber geklappt.

Andreas Deppeler will die Garnelenzucht nicht zum Beruf machen. Sie bleibt für ihn ein Hobby und eine Leidenschaft. Es gebe nichts Beruhigenderes, sagt er, als einer «Yellow Fire» beim Zeitlupen-Schwumm zuzuschauen.

Moderation: Marietta Tomaschett, Redaktion: Patricia Banzer