Gut frisiert, ist halb gewonnen

Bei Adrian Steinmann aus Vermes im Kanton Jura herrscht Hochbetrieb. Zurzeit ist er als sogenannter «Kuhfitter» in der ganzen Schweiz unterwegs.

Ein Mann kämmt den Kuhschwanz.
Bildlegende: Ein Bauer verhübscht für die Viehschau eine Kuh. Keystone

An Schönheitswettbewerben und Zuchtschauen frisiert er Kühe und macht sie zu glamourösen Laufstegmodels, die sich im Schauring von ihrer schönsten Seite präsentieren. Der «Kuh-Coiffeur» ist ausgerüstet mit messerscharfen Klingen, Scheren und speziellem Haarspray.

«Kuh-Coiffeur» oder «Kuhfitter» kann man nicht lernen, das hat man im Blut, sagt der gelernte Landwirt. «Kuhfitting», das Stylen von Kühen, stammt ursprünglich aus Nordamerika und hat sich vor rund 30 Jahren in Europa und auch in der Schweiz etabliert, sagt Adrian Steinmann. Früher war er sogar als Schweizer Kuhfitter in Nordamerika und ganz Europa unterwegs.

Redaktion: Pascal Folke