Asphaltcowboys und Strassenbüezer

Auf ihrem Weg von St. Margrethen nach Genf ist Sabine Dahinden dieses Mal im Mittelland unterwegs. In der zweiten Folge von «Dahinden – Bitte mitnehmen!» trifft sie dabei auf einen stolzen Bauarbeiter und die bekannteste Tunerin der Schweiz.

Jacqueline Rüegg gibt für ihre Autos das letzte Hemd. Jede freie Minute und den gesamten Lohn investiert sie in «Rocket Bunny» und «Monster Bunny». Sabine Dahinden hilft mit, eines der beiden Autos für das grösste Schweizer Tuningtreffen in Buchs AG bereit zu machen und begleitet die angefressene Tunerin anschliessend zum Treffen. Ob es für den Siegerpokal reicht?

Ernteausfall und Lärm rund um die Uhr

«Es gibt praktisch keine Autobahn in der Schweiz, bei welcher ich nicht mitgebaut habe», erzählt Vinko Maric stolz. Der gebürtige Serbe ist der Vorarbeiter auf der A1-Baustelle beim Birrfeld. Sabine Dahinden versucht sich als Hilfsarbeiterin und hilft mit, den Belag neu zu teeren. Kennen die Autofahrer die Baustellen nur als Ärgernis, lernt Sabine Dahinden hier die Menschen kennen, welche tagtäglich im Lärm und Dreck arbeiten müssen.

Jedoch ist die A1 keine «reine Autowelt». Entlang der Autobahn befinden sich zahlreiche Bauernhöfe. Der Bauer Andreas Fankhauser aus Wangen an der Aare muss irgendwie seinen Platz behaupten rund um die A1. Als Kind hat er den Bau der A1 miterlebt. Und er muss nun damit leben, dass die Autobahn permanent für Lärm sorgt und die Ernte wegen den Bauarbeiten damals noch immer schlechter ausfällt.