Blaulicht und Currywurst

Per Autostopp von St. Margrethen nach Genf: In ihrer ersten Folge von «Dahinden – Bitte mitnehmen!» ist Sabine Dahinden in der Ostschweiz unterwegs – als Hilfspolizistin, Strassenwärterin oder Servierdüse in einem Imbissstand.

«Wenn es um Einbrüche oder Kriminalität geht, ist die Autobahn so richtig ein magischer Ort», erzählt Isabelle Mayer, die St. Galler Polizistin bei ihrem Nachteinsatz. Sabine Dahinden begleitet die 28-Jährige und ihren Kollegen Dominik Burger eine Nacht lang bei der Autobahnpatrouille – und macht Jagd auf Einbrecher und Temposünder.

Eine Nacht im Zürcher Nadelöhr

Auf ihrem Weg Richtung Westen macht Sabine Dahinden auch Halt beim Hexentöbeli, einem Thurgauer Rastplatz mit zweifelhaftem Ruf: Hier treffen sich im anliegenden Wald Männer zum Sex mit anderen Männern. Conny Haller betreibt hier einen Imbissstand und spannt Sabine Dahinden einen Tag lang ein: Würste grillieren, Kaffee servieren, Kartoffelsalat machen – zwischen diesen Arbeiten bleibt auch Zeit, über den Ruf des Autobahnparkplatzes zu reden.

Zum Ende der ersten Sendung erreicht Sabine Dahinden schliesslich das bekannteste Nadelöhr der Schweiz: den Gubristtunnel bei Zürich. Zweimal im Jahr muss dieser von den Zürcher Strassenwärtern gereinigt werden. Eine ganze Nacht lang hilft Sabine Dahinden hier mit, bis es am Schluss heisst: «Der Tunnel ist sauber und ich bin dreckig.»