Abstimmungswochenende ganz nach dem Gusto des Bundesrates

Zweimal Ja zu neuen Gesetzen und dreimal Nein zu den Initiativen. Das haben die Schweizer Stimmenden am Wochenende entschieden. Die Resultate fielen klar aus. Einzig beim neuen Fortpflanzungsmedizingesetz war der Ja-Anteil etwas weniger deutlich.

Das Bild zeigt Peter Salvisberg, Initiant der Service-public-Initiative, im Gespräch mit SP-Nationalrat und Initiativ-Gegner Matthias Aebischer während des Abstimmungssonntags am Bahnhof Bern.
Bildlegende: Peter Salvisberg (links), Initiant der Service-public-Initiative, unterhält sich am Abstimmungssonntag am Bahnhof Bern mit Matthias Aebischer, SP-Nationalrat und Gegner der Vorlage. Keystone

Letztlich wurde aber auch die Liberalisierung der Fortpflanzungsmedizin mit 62 % Ja-Stimen klar angenommen. Ebenfalls ein Ja gab es zur Asylgesetzrevision (66,8 %).

Die Service-public-Initiative dagegen erlitt mit fast 68 % Nein-Stimmen Schiffbruch. Ebenso deutlich, mit fast 71 %, sagte das Stimmvolk Nein zur Milchkuh-Initiative. Die grösste Schlappe setzte es für die Initianten eines bedingungslosen Grundeinkommens ab - die Vorlage wurde mit beinahe 77 % verworfen.

Autor/in: Roger Aebli, Moderation: Claudia Weber, Redaktion: Daniel Eisner