Brodinski – ein bisschen wie David Guetta, aber anders

Frankreich hat eine lange Tradition als Speerspitze der elektronischen Musik; ich sage nur: Daft Punk, Busy P oder David Guetta. Die neue Schule des französischen Electro führt aber der 27-jährige Sneakerhead Brodinski an mit einer brutal guten Mischung aus Trap und Techno.

Brodinski
Bildlegende: Brodinski PD

Der 27-jährige Produzent Brodinski hatte seine Finger schon in den Produktionen von Stars wie Danny Brown, Theophilus London oder Kanye West. Vor kurzem veröffentlichte der junge Musiktüftler aus dem französischen Reims sein Debut-Album «Brava». Und das Ding ist, wie soll ich sagen, einfach zu fett für diese Welt!

Seine eigenwillige Kombination von rauhen, vernebelten elektronischen Beats mit Raptexten, Vocal-Geschnipsel und R&B-Geflüster ist keine leichtverdauliche Kost, aber irgendwie endlich wiedereinmal etwas Neues.

Die Tracks könnten an einer angesagten Pariser Fashion-Show aus den Boxen dröhen und gleichzeitig die geschmeidig lasziven Verrenkungen einer Stripperin in einem abgesifften Untergrund-Club im 18. Arrondissement untermalen.

Zudem wird das neue Album von Brodinski in der Rapszene bereits als willkommene Abwechslung der ewig-gleichen Trap- und 808-Tracks gefeiert. Besser, ihr leimt eure Boxen schon mal am Regal fest. Der Black Music Special heute abend könnte ein bisschen weh tun.

Hier noch eine neue, erfrischend natürliche Dokumentation über die Anfänge von Rap-Superstar Eminem:

Gespielte Musik

Autor/in: Sascha Rossier, Moderation: Sascha Rossier, Redaktion: Sascha Rossier