Golden Years – David Bowie und die Schwarze Musik

«Alter, du siehst echt Scheisse aus, Du musst unbedingt einmal etwas essen» sagte Gittarist Carlos Alomar zu David Bowie, als er diesen kennenlernte. Aus dieser Begegnung wurde eine fruchtbare Freundschaft; nicht nur zwischen den beiden Musikern sondern auch zwischen David Bowie und dem Soul.

David Bowie.
Bildlegende: David Bowie. PD

Mit dem Umzug von David Bowie nach New York Mitte der 70er entstanden mit den Alben «Young Americans» und «Station to Station» zwei Meisterwerke, die stark vom Funk und Soul dieser Zeit beeinflusst waren.

Zusammen mit John Lennon schrieb Bowie etwa den Funk-Track «Fame», der seine erste Nummer 1 in Amerika werden sollte. Luther Vandross sang in seinem Backgroundchor und mühte sich mit den schrägen Ideen Bowies ab, bevor er sich selbst zu einem der grössten Soul-Musiker des Schwarzen Amerikas aufschwang.

Aber nicht nur David Bowie wurde von der Schwarzen Musik der 70er beeinflusst, auch die Schwarzen Künstler liessen sich vom «ausgebleichten Zahnstocher aus Übersee» inspirieren.
James Brown kupferte zum Beispiel für seinen Hit «Hot (I Need tob e Loved)» bei Bowie ab aber auch zeitgenössische Rapstars wie Jay-Z oder J Dilla waren vom englischen Musiker und seiner Einzigartigkeit begeistert.

Anlässlich des überraschenden Todes von David Bowie hören wir zusammen in einen Schaffens-Abschnitt des Superstars, den viele schon längst vergessen haben.

Gespielte Musik

Autor/in: Sascha Rossier, Moderation: Sascha Rossier, Redaktion: Sascha Rossier