Ohne Jazz kein Rap

«You gotta hear blue note to dig Def Jam!» Um die Musik des Hip-Hop-Labels Def Jam zu verstehen, musst Du die Musik des Jazz-Labels Blue Note gehört haben. Wahre Worte von Rap-Grossmeister Guru. Er ehrte damit die erfolgreichste Liebesgeschichte der Musikgeschichte: Die Liebe zwischen Jazz und Rap.

Cover von Guru's Jazzmatazz
Bildlegende: Jazz meets Rap: Zum Beispiel auf den Jazzmatazz-Alben von Guru. PD

Beim Rap ist die ganze Musik geklaut. Gesampelt, wie man auf Neudeutsch sagt. Und dabei vergingen sich die Grossen der Rapgeschichte an keiner anderen Musikrichtung so oft wie am Jazz. Die goldene Ära des Raps trieft geradezu von abgekupferten Schnipseln grosser Jazzplatten.

Die Beziehung von Jazz und Rap unter der Lupe

Dieses Wochenende geht das grosse Zürcher Jazzfestival JazzNoJazz zu Ende. Grund genug, die Beziehung von Jazz und Rap genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu habe ich mir den Jazzmusiker und Musikredaktor Jodok Hess an Bord geholt. Sein profundes Musikwissen ist bei Radio SRF 2 Kultur unter anderem am Dienstag in der Sendung Jazz Collection zu hören.

Vergangenen Dienstag war ich in ebendieser Sendung zu Gast und versuchte, den Jazz-Fans den HipHop näher zu bringen. Ihr könnt Euch die Sendung hier reinsaugen.

Wo liegen die Gemeinsamkeiten?

Nun schaut Jodok Hess im «Black Music Special» vorbei und verrät uns unter anderem, wo die Gemeinsamkeiten von Jazz und HipHop liegen, was Jazzer davon halten, wenn die Rapper bei ihnen abkupfern und was Jazzer dennoch von den Rappern lernen können. Es ist wie bei einer echten Beziehung: Erst wenn man mal wieder offen darüber redet, merkt man wie, wunderbar es ist.

Gespielte Musik

Autor/in: Sascha Rossier, Moderation: Sascha Rossier, Redaktion: Sascha Rossier / Jodok Hess