Auf den Spuren der Hugenotten in der Schweiz

Am Reformationssonntag wird in Schaffhausen eine neues Teilstück des europäischen Wegs entlang der Flüchtlingsrouten verfolgter Hugenotten und Waldenser eröffnet. Es zeigt ein Stück der europäischen Geschichte und soll an das Schicksal der Flüchtlinge erinnern.

Allein im 17. Jahrhundert zogen 170'000 verfolgte Protestanten durch die Eidgenossenschaft. Schaffhausen zählte zeitweise doppelt so viele protestantische Flüchtlinge wie Einwohner.

Die Flüchtlinge konnten sich aber nicht niederlassen, sondern mussten weiterziehen. Ein Schweizer begleitete sie, um sie in katholischen Gebieten zu beschützen.

Weiteres Thema: Verschleierung - Entschleierung, Ausstellung in Neuenburg.

Autor/in: Judith Wipfler