«Christentümer» Teil 7: Serbisch-Orthodoxe Kirche

Weihnachten im Januar: Für die serbisch-orthodoxen Christen ist das Normalität. In der Kirche in St. Gallen pflegen sie ihre Traditionen und die serbische Sprache. Hier finden sie einen Ausgleich zum stressigen Alltag.

Abbild einer serbisch-orthodoxen Bibel
Bildlegende: Weihnachten im Januar: Für die serbisch-orthodoxen Christen ist das Normalität Keystone

Ikonen an den Wänden, serbische Gesänge, zweistündige Messen, keine Sitzbänke. Auf den ersten Blick ist einiges anders in serbisch-orthodoxen Kirchen, als man es hierzulande gewohnt ist. Doch nach dem Gottesdienst hört man plötzlich ganz viel Schweizerdeutsch, denn viele Serben und Serbinnen leben schon lange in der Schweiz. Sie schätzen es, in der Kirche ihre Muttersprache und Traditionen pflegen zu können. Die Feiern für die Familien-Schutzpatrone kennt beispielsweise nur die serbisch-orthodoxe Kirche. Auch deshalb ist die Kirche in St. Gallen stets gut besucht.

Ferner: Aktuelles aus Kirchen und Religionen

Redaktion: Antonia Moser / Judith Wipfler