Der Papst vom Ende der Welt

Papst Franziskus hat bis jetzt für Aufsehen gesorgt. Er verzichtet auf grossen Pomp und sucht den direkten Kontakt mit Gläubigen. Sein neuer Stil wird oft mit seiner Herkunft begründet, er komme eben aus der lateinamerikanischen Tradition. Diese hat andere Prioritäten als die Kirche in Europa.

Papst Franzsikus bei seinem Besuch in Assisi in Italien.
Bildlegende: Papst Franzsikus bei seinem Besuch in Assisi in Italien. Keystone

In Lateinamerika setzt sich die Kirche stark für die Armen ein. Das hat auch Papst Franziskus geprägt, er hatte sich beispielsweise schon in Argentinien mit Drogenhändlern getroffen. Er wollte ihnen eine neue Perspektive bieten. Diesen neuen Ansatz führt er auch in Rom fort. Verändert er damit die Kirche vom Rand her?

Weiteres Thema: Umfrage zur Religionsfreiheit
Die Zeitung «reformiert.» hat eine Umfrage in Auftrag gegeben zur Einwanderung und zur Religionsfreiheit. Dabei zeigt sich: Die Religionsfreiheit ist Schweizern und Schweizerinnen wichtig, aber mit Vorbehalten und nicht gegenüber allen Religionen.