Der Weltkirchenrat in der Krise

Nach scharfer Kritik an seiner Amtsführung ist der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf, Samuel Kobia, zurückgetreten. Der kenianische Theologe und erste Afrikaner an der Spitze hat die Dachorganisation von 349 christlichen Kirchen nur vier Jahre geleitet.

Im sechzigsten Jahr seines Bestehens fehlt es dieser «UNO der Kirchen» nun nicht nur - wie von vielen Beobachtern bemängelt - an Visionen, sondern auch an einer theologischen Leitfigur.Weiteres Thema: Der Kosovo und die Religionen.

Beiträge

  • Der Kosovo und die Religionen

    Bei der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo geht es politische und juristische Fragen aber auch um die Religion. Die Mehrheit der kosovarischen Bevölkerung bekennt sich zum Islam, die serbische Minderheit gehört zur orthodoxen Kirche.

    Den orthodoxen Kirchen haftet der Ruf an, nationalistische Tendenzen in ihren Ländern zu unterstützen. Könnte in Zukunft auch der Kosovo zu einem religiösen Spannungsfeld werden? Auskunft gibt Stefan Kube, Theologe und Historiker, Balkanexperte im Institut 'Glaube in der zweiten Welt'.

    Eduard Abel

  • Der Weltkirchenrat in der Krise

    Nach scharfer Kritik an seiner Amtsführung ist der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf, Samuel Kobia, zurückgetreten. Der kenianische Theologe und erste Afrikaner an der Spitze hat die Dachorganisation von 349 christlichen Kirchen nur vier Jahre geleitet.

    Im sechzigsten Jahr seines Bestehens fehlt es dieser «UNO der Kirchen» nun nicht nur - wie von vielen Beobachtern bemängelt - an Visionen, sondern auch an einer theologischen Leitfigur.

    Hansjörg Schultz