Familiensynode: Was hat‘s gebracht?

Bischöfe aus der ganzen Welt haben während drei Wochen im Vatikan über Familienthemen beraten. Dazu gehören auch heisse Eisen wie der Umgang mit Homosexuellen und wiederverheirateten Geschiedenen. Viele wünschen sich da eine neue Sprache und einen neuen Umgang auch einige Bischöfe.

Papst Franziskus winkt, neben ihm Kardinal Philippe Nakellentuba Quédraogo, auf dem Weg zur Familiensynode.
Bildlegende: Wagt die Kirche einen neuen Umgang mit Familienthemen? Papst Franziskus und Kardinal Philippe Nakellentuba Quédraogo auf dem Weg zur Synode. Reuters/Alessandro Bianchi

Am Sonntag geht im Vatikan die Bischofssynode zu Familienthemen mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ende. Als «Hoffnungsfabrik der Gesellschaft» hat Papst Franziskus die Familie bezeichnet. Zwar drangen nur wenige Informationen nach draussen. Aber die Äusserungen einiger Bischöfe deuten an, dass auch neue Wege im Umgang mit Familienthemen angedacht wurden. Das weckt Hoffnungen und Ängste.

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Redaktion: Antonia Moser