Fortpflanzungsmedizin hält Religionsgemeinschaften auf Trab

Der Nationalrat hat sich für eine Lockerung der Reproduktionsmedizin entschieden. Die Bischofskonferenz hat schon bald darauf vermeldet, dass sie solche Neuerungen strikt ablehnt. Doch wie sieht das eigentlich bei anderen Religionsgemeinschaften aus?

Baby.
Bildlegende: Dieser kleine Junge ist ein In-Vitro-Baby. Keystone

Die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID soll für alle erlaubt sein, so will es der Nationalrat. Damit können Paare untersuchen lassen, ob die Embryonen auch wirklich gesund sind. Die Katholische Kirche lehnt dies ab, schon die künstliche Befruchtung geht ihr zu weit. Andere Religionen sind da offener.

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Redaktion: Kathrin Üeltschi