Grenzenloser Spass? Pokemonjagd in Gotteshäusern

Das Phänomen so genannter Pokemonjagden macht auch vor Kirchen, Synagogen, Denkmälern und Friedhöfen nicht halt. In diesem Sommer sind überall Menschen mit ihren Handies bewaffnet unterwegs und machen bei dieser elektronischen Schnitzeljagd mit.

Ein PokémonGo-Spieler auf einem Friedhof.
Bildlegende: In Kirchen, auf Friedhöfen und Denkmälern wird PokémonGo gespielt. Wo hat der Spass seine Grenzen? Imago/ epd

Mitunter ecken sie damit auch bei Menschen an, die auf dem Friedhof trauern oder Ruhe in einer Kirche suchen.

Die Religionsgemeinschaften gehen sehr unterschiedlich mit der neuen Mode um: Die einen nennen die Monsterjagd gar «satanisch», andere Kirchgemeinden offerieren den Jagenden Getränke und Strom zum Aufladen der Mobiltelefone. Was ist von dem Phänomen zu halten?

Weiteres Thema: Nun diskutiert ganz Europa über ein so genanntes Burkaverbot. Das Tessin wird dabei gerne als Beispiel bemüht. Aber was bringt das Verbot wirklich? Die Theologin Doris Strahm meint: Nichts.

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Redaktion: Judith Wipfler