Liberale Moschee – eine Zwischenbilanz. Gespräch mit Seyran Ates

In Berlin öffnete vor fünf Monaten die Ibn-Rushd-Goethe Moschee. Sie soll eine liberale Moschee sein, wo beispielsweise Männer und Frauen Seite an Seite beten. Die Aufmerksamkeit war gross, Medien berichteten, die Gründerin wurde massiv bedroht. Wie sieht es jetzt aus?

Seyran Ates
Bildlegende: Seyran Ates. Imago/Reiner Zensen

Seyran Ates wollte konservativen und orthodoxen Muslimen nicht länger das Feld überlassen, sie wollte ihren Glauben so leben, wie sie es sich vorstellte. Deshalb gründete die Juristin die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee. Sie glaubt, damit ein Bedürfnis vieler Muslime und Musliminnen zu erfüllen. Auch in der Schweiz gibt es ähnliche Initiativen, die mit Seyran Ates in Kontakt stehen. Doch viele Muslime und Musliminnen stehen solchen liberalen Moscheen skeptisch gegenüber.

Weitere Themen:

  • Die evangelische Kirche in Deutschland hat Nachholbedarf bei der Gleichstellung von Frau und Mann. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die aktuell auf der Synode in Bonn diskutiert wird. Demnach waren nur 21 Prozent der Führungspositionen in der evangelischen Kirche 2014 von Frauen besetzt. Wie sieht das eigentlich in der Schweiz aus?

  • Nachrichten der Woche

Redaktion: Antonia Moser