Sommerserie: «Erfolgreich fromm»

Christliche Spitzenkräfte, ein Kloster-Manager und eine Zen-Meisterin erzählen, was sie so erfolgreich fromm macht. Wie gehen Führung und Spiritualität zusammen? Macht eine Alevitin anders Politik? Eine Pfarrökonomin lässt sich in ihre Töpfe schauen. Und ein Bischof punktet mit Humor!

Eine Frau sietzt auf einem Felsen, im Hintergrund ein Baum und helles, nebliges Licht.
Bildlegende: Zen als radikale Selbstbegegnung mit sich selbt. Imago Stock

Heute: Die Zen-Meisterin Anna Gamma

Zen bringt Manager zur Ruhe

Anna Gamma ist schon viele Jahre auf einem Kissen gesessen und hat einfach geschwiegen. Sie ist Zen-Meisterin und begleitet auch andere auf ihrem Zen-Weg in die Stille. Aber sie bringt Zen auch zu Managern, die mit Meditation vielleicht nicht so viel am Hut haben.

Zen ist eine «radikale Selbstbegegnung», wie Anna Gamma es beschreibt. In der Stille setzt sie sich mit sich selbst auseinander und kann nicht entfliehen. Ursprünglich kam Anna Gamma zur Zen-Meditation, weil sie ganz einfach Entschleunigung und Entspannung suchte.

Das vermittelt sie mittlerweile auch Managern in wenigen Stunden, ohne dass sie gleich aufs Kissen sitzen müssen. Auch von solchen kleinen Interventionen mit einfachen Übungen könnten Unternehmen profitieren, findet Anna Gamma.

  • Ferner im Magazin Blickpunkt:
    Aktuelle Meldungen aus Kirchen und Religionen.

Redaktion: Antonia Moser