Umstrittene Ausbildung für Imame in der Schweiz

Imame an Schweizer Moscheen haben vielfältige Aufgaben: Gemeinde leiten, vermitteln, integrieren, mit Schweizer Behörden zusammenarbeiten. Doch sind die meist aus dem Ausland stammenden Imame darauf vorbereitet?

Ein Imam bette in einer Moschee
Bildlegende: Sollen Imame in der Schweiz ausgebildet werden? SRF

Für die SRF-Fernsehsendung «Sternstunde Religion» besucht Amira Hafner-Al Jabaji mehrere Moscheen in der deutschsprachigen Schweiz. Dabei stellt sie fest: Für die Integration von zugewanderten Musliminnen und Muslimen führt kein Weg an den hiesigen Moscheen vorbei. Entsprechend sollten muslimische Gemeindeleiter auch in der Schweiz ausgebildet werden. Doch dagegen regt sich Widerstand.

Weitere Themen:

  • Afrikanische Juden: Die südafrikanischen Lemba sind nicht der erste schwarz-afrikanische Volksstamm, der sich als jüdisch empfindet und allmählich auch Anerkennung durch Juden in Amerika und Israel findet. Am bekanntesten sind die äthiopischen Juden, die zu tausenden bereits nach Israel eingewandert sind. Was steckt hinter dem Phänomen schwarzafrikanischer Juden, die sich als Nachfahren der Israeliten aus biblischer Zeit sehen? Daniel Lis hat dazu beispielhaft das nigerianische Volk der Igbo erforscht.
  • Nachrichten der Woche

Redaktion: Norbert Bischofberger