«Wegbereiter der Ökumene»: Zum Tod von Philip Potter

12 Jahre war er Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen und in dieser Zeit prägte er die weltweite Ökumene massgeblich: Philip Potter, der grosse Mann aus Jamaica, der Abkömmling von Sklaven, der ein Leben lang für die Freiheit in Kirche und Politik kämpfte.

Theologe Philipp Potter predigt in Hannover
Bildlegende: Der ehemalige Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen predigt in Hannover, 1991. Imago/epd

Besonders engagiert und erfolgreich war sein Kampf gegen Rassismus und die Apartheid in Südafrika. Der Sohn einer Methodistin empfand zudem konfessionelle Schranken, besonders zwischen Katholiken und Evangelischen, höchst befremdlich und versuchte, sie einzureissen. Am Dienstag ist Philip Potter mit 93 Jahren in Lübeck gestorben.

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Redaktion: Deborah Sutter