Wenns wegen der Religion mal knallt…

In der Schweiz leben und arbeiten Angehörige verschiedener Religionen meist friedlich zusammen. Wenns dennoch mal Probleme gibt, kann das Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte (TikK) beraten.

Zwei Fäuste mit je einem religiösen Amulette
Bildlegende: In der Schweiz leben und arbeiten Angehörige verschiedener Religionen meist friedlich zusammen. Wenns dennoch mal Probleme gibt, kann das Kompetenzzentrum für interkulturelle Konflikte (TikK) beraten. imago / UIG

Zwei Beispiele: Eine Familie ist mit der Partnerwahl ihrer Tochter aus religiösen Gründen nicht einverstanden. Oder es kommt zu gewaltsamen Konflikten zwischen Jugendgruppen mit verschiedenem ethnischen Hintergrund. In solchen Fällen kann das TikK vermitteln. Sehr oft zeigt sich aber, dass vermeintlich «interkulturelle» Konflikte noch ganz andere Hintergründe haben.

Weiteres Thema: In den Katakomben der Domitilla in Rom befinden sich unzählige Gräber von frühen Christen. Aber in den selben unterirdischen Gängen befinden sich auch noch Gräber aus vorchristlicher Zeit. Ein neues Museum zeigt, dass viele Gemeinsamkeiten bestehen. So ist die biblische Figur des Hirten auch schon auf vorchristlichen Gräbern zu sehen.

Redaktion: Antonia Moser