Snooks Eaglins letzter Mardi Gras

Exakt eine Woche nach Start des Mardi Gras in New Orleans ist Ford «Snooks» Eaglin gestorben, der blinde Bluesmann, der in der Stadt als der «typischste Vertreter der lokalen Musikszene» galt. Blues Special lässt Eaglin in seinem Umfeld ertönen - zwischen Professor Longhair und die Neville Brothers.

Snooks begann seine Karriere vor fünfzig Jahren mit einem grossen Missverständnis: Der Musikethnologe Harry Oster entdeckte Eaglin als Strassensänger und machte eine Reihe von Soloaufnahmen, die ihn zunächst als akustischen Folk-Blueser abstempelten.

In Wirklichkeit orientierte sich der 1936 geborene Sänger und Gitarrist aber lieber am modernen Rhythm&Blues von Ray Charles und Guitar Slim, und auf seinen besten Platten wurde er begleitet von der Crème der einheimischen Studiomusiker. So wurde er berühmt.

Gespielte Musik

Moderation: Matthias Erb, Redaktion: Martin Schäfer