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Bounce Hip Hop Rapper Greis präsentiert in Bounce sein neues Album

«Hünd i parkierte Outos» heisst die (schnief) letzte Platte des selbsternannten Schweizer Rapdinosausiers Greis. Er und sein Goldzahn trafen bei uns ein, für Gespräch und Glücksspiel.

Legende: Audio «Hünd i parkierte Outos» abspielen. Laufzeit 118 Minuten.
118 min, aus Bounce vom 19.11.2015.

«Hünd i parkierte Outos» - das letzte Soloalbum von Greis

Gleich zu Beginn des Gesprächs fordern wir Greis dazu auf, ein Karrierefazit zu ziehen:

Rap klingt heute genau so wie ich ihn mir vor 10, 15 Jahren wünschte.

In dieser Antwort versteckt der obige Satz wohl soviel: Each one teach one. Denn Greis konnte nicht nur von seinen Vorgängern und Idolen viel lernen, der Lernprozess funktioniert auch in die andere Richtung. Heute schöpft er auch Wissen und Skills der jungen, hungrigen Generation. Welche übrigens auf dem neuen Album mehr vertreten sind - als seine Generationskollegen.

Es geht mir so gut wie noch nie in meinem Leben!

Sagt Greis und darum ist «H.I.P.O.» das bisher unpersönlichste Album von Greis. Zwar erzählt er ehrliche Geschichten, die zum Nachdenken anregen, aber persönliche Krisen und Leidensgeschichten gibt er keine preis. Greis schätzt das Leben wie es ist, macht Musik und hat andere gute Ideen am Laufen. Das beeinflusst im Positiven:

Ich sehe mich viel mehr als Singer-Songwriter als als klassischen Hip Hop-Head.

Auch gerade darum ist das Album breit. Von poetisch harmonievollen Songs zu pompös breitbeinigen Liedern. Greis zeigt auf diesem Album sein ganzes Können.

Und zu guter Schluss hat sich Mauro nicht lumpen lassen. Seine Trüffelnase für Insiderstories und lang vergessene Anekdoten brachte wahre, von peinlich bis bosshaft reichende Stories über Greis an das Tageslicht. Diese las er selber vor, unter anderem:

  • Der tägliche Pendler Greis findet reden beim Zugfahren ziemlich unmenschlich. Da will man doch Sopranos auf DVD schauen und nicht sozialisieren.
  • Greis hat mal einen Geburtstag damit verbracht, auf eine Paketsendung von Laserschwertern zu warten.
  • Greis hat die grössere und teurere Sonnenbrillenkollektion als Rick Ross. Und es stimmt.
  • Greis ruft ab und zu mal an, um zu sagen, dass er später anrufen wird.

Links gibt's die Sendung, mit dem ganzen Greis-Interview, PLUS einem Überraschungsbesuch von Maurice Polo (früher bekannt als Pretty Steezo), der bei uns die Weltpremiere seiner neuen Single feierte.