«And the Oscar goes to… Ben Affleck!»

Der Thriller «Argo» gilt schon jetzt als ein Favorit der kommenden Oscar-Verleihung und ist in den USA ein Kassenknüller. Hollywood-Star Ben Affleck beweist mit dem Film zum dritten Mal, dass sein eigentliches Talent in der Regiearbeit liegt.

Beiträge

  • Argo (USA 2012)

    Die absurdeste Under-Cover-Aktion der CIA-Geschichte: Im Zuge des Teheraner Geiseldramas von 1979 will CIA-Agent Tony Mendez (Affleck) 6 amerikanische Botschafter unbemerkt aus dem Iran schmuggeln. Sein aberwitziger Plan: Getarnt als Filmproduzent einreisen, die Diplomaten als seine Crew ausgeben. Für sein gefälschtes Filmprojekt kriegt er Hilfe aus Hollywood. «Argo» ist ein sauglatter Spass und sackspannend! - Regie: Ben Affleck, mit Ben Affleck, Alan Arkin, u.a.

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  • Dans la maison (F 2012)

    Der Thriller erzählt von einem abgehalfterten Lehrer und seiner Beziehung zu einem seiner Schüler. Der schreibt an einem Aufsatz, in dessen Zentrum die Familie eines Mitschülers steht. Bald ist nicht mehr klar, was Wahrheit, was Fantasie ist. Nun wird François Ozon nicht nur gefeiert, an ihm scheiden sich auch die Geister. Wir haben uns gelangweilt. Die Handlung ist voraussehbar und tritt durch den exzessiven Gebrauch von Erzählstimme auf der Stelle. 2 Sterne. - Regie: François Ozon mit Fabrice Luchini, Kristin Scott Thomas, Emmanuelle Seigner

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  • «Death for Sale» (B / F / M / D / VAE 2011)

    «Death for Sale» erzählt von drei Freunden, die eigentlich nur eines verbindet: die Perspektivlosigkeit in der marokkanischen Hafenstadt, in der sie leben. Die Tausend-und-eine-Nacht-Ästhetik, die sich der Kamera bietet, kontrastiert mit dem deprimierenden Alltag der jungen Männer. Sie hängen herum, saufen, klauen und geben ihr Geld für Prostituierte aus. Leider findet «Death for Sale» keine einheitliche Erzählsprache. Wer sich daran nicht stört, wird mit starken Bildern und einem Sittengemälde des Maghrebs belohnt. - Regie: Faouzi Bensaïdi, mit Fehd Benchemsi, Fouad Labied, Mouhcine Malzi

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  • «Hiver Nomade» (CH / F / D 2012)

    Am Dokumentarfilm des Schweizer Filmemachers Manuel von Stürler gibt’s nichts zu kritteln: Der Film über das Hirten-Paar Carole und Pascal ist in seiner Einfachheit spektakulär. Mit 800 Schafen, drei Eseln und vier Hunden ziehen die beiden während vier Monaten durch die Westschweiz, auf der Suche nach Weideflächen für die Schafe. Ein Film, der Lust aufs Aussteigen und warm ums Herz macht. - Regie: Manuel von Stürler

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  • Durch die Augen von Peter Luisi

    Der Schweizer Regisseur Peter Luisi («Der Sandmann») war mit seinem neuen Film «Boys Are Us» auf dem Filmfest von Chicago. Für Box Office hat er exklusiv seinen Besuch in der «Windy City» mit der Kamera festgehalten. Luisi zeigt uns, wie er und seine Schausspieler das Festival erleben, dabei die Geschwister Wachowski («Cloud Atlas», «Matrix»-Trilogie) treffen und über die Skyline von Chicago staunen.

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  • Beat-Generation

    Die sogenannten «Beats» waren eine Gruppe junger Intellektueller in Amerika, die mit ihren Büchern und Gedichten, aber auch mit ihrem Lebensstil auf sich aufmerksam machten. Sie kümmerten sich nicht um gesellschaftliche Normen, lebten ihre Sexualität freizügig, genossen Drogen. Mit der «Hippie-Bewegung» die sich aus der «Beat-Generation» heraus entwickelte, wurden veraltete Strukturen aufgebrochen. Momentan im Kino zu sehen: «On the Road» (Regie: Walter Salles), die Buchverfilmung von Jack Kerouac’s Klassiker über den «Beat»-Lebensstil.

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  • 16. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

    Die Kurzfilmtage richten dieses Jahr ihren Blick nach Südosteuropa. Im umfangreichen Programmschwerpunkt «Kino Balkan» wird das bewegte Kurzfilmschaffen Jugoslawiens und seiner Nachfolgestaaten ins Rampenlicht gerückt. In der Reihe VRROOOM! ist ein Kurzfilm zu sehen um den sich Legenden ranken. «C'était un rendez-vous» von Claude Lelouch. Ein Muss für Speedjunkies.

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  • Veranstaltungstipps

    Wir empfehlen folgende Veranstaltungen: «Queersicht»: Das lesbisch-schwule Filmfestival in Bern vom 8. - 14. November 2012 / «6. SWIKOS Kurzfilmfestival»: Das Kurzfilmfestival in Basel – mit Werken von jungen Filmschaffenden, vor allem aus dem Kosovo und der Schweiz vom 9.-11. November 2012 im Stadt Casino Basel / «John Irving und wie er die Welt sieht»: Eine Sondervorstellung des Dokumentarfilms über das Schaffen von John Irving am Samstag, 10. November um 15 Uhr im Arthouse-Kino Le Paris, Zürich. Der Kultautor ist anwesend.

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  • DVD-Tipp: «De bruit et de fureur»

    Eingeschlossen in die Welt der Vorstadtsiedlungen, durch Gewalt, Perspektivlosigkeit und Diskriminierung frustriert, zerfleischen sich die Menschen gegenseitig. Doch die Menschen träumen auch. Zumindest die Kinder. Der Titel des Films ist abgeleitet von William Faulkners Satz «Das Leben ist eine Geschichte voller Lärm und Wut - erzählt von einem Idioten - die nichts bedeutet.» Treffender kann man die nihilistische Botschaft dieses Films kaum auf den Punkt bringen. - Regie: Jean-Claude Brisseau mit Bruno Cremer, François Négret, Fabienne Babe u.a.