Die 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes

Die «Box Office»-Reporter berichten vom 66. Filmfestival von Cannes: Über die Schweizer Filme, über Steven Soderberghs Portrait des Pianisten Liberace und über das Filmland China.

Beiträge

  • Die Gewinner in Cannes

    Goldene Palme: «La vie d'Adèle» Regie: Abdellatif Kechiche (Frankreich). Grosser Preis der Jury: «Inside Llewyn Davis» Regie: Ethan Coen & Joel Coen, (USA). Beste Darstellerin: Bérénice Bejo in «The Past» (Iran). Bester Darsteller: Bruce Dern in «Nebraska» (USA). Beste Regie: Amat Escalante (Mexiko) für «Heli». Bestes Drehbuch: Jia Zhangke (China) für «A Touch Of Sin». Preis der Jury: «Like Father, Like Son» Regie: Kore-Eda Hirokazu (Japan). Goldene Palme Bester Kurzfilm: «Safe» Regie: Byoung-Gon Moon (Südkorea). Goldene Kamera Bester Debütfilm: Anthony Chen (Singapour) für «Ilo Ilo».

  • Neues von den Regie-Grossmeistern

    Das letzte Cannes-Wochenende entwickelte sich zum Kampf der Regie-Giganten: Roman Polanski und Jim Jarmusch zeigten am Samstag ihre neusten Filme im Rahmen des ungemein stark besetzten Internationalen Wettbewerbs. Inhaltlich lassen sich die jüngsten Werke der beiden Filmemacher kaum miteinander vergleichen: Polanskis «Venus in Fur» ist eine moderne Theater-Adaption, Jarmuschs «Only Lovers Left Alive» dagegen ein als Vampir-Liebesfilm getarnter Abgesang auf unsere moderne Welt.

    Selim Petersen

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  • Der Bambusvorhang wird gelüftet

    Chinas Filmindustrie boomt. Während in der westlichen Welt die Budgets immer enger werden, wird in China fleissig investiert. Einzig die Zensurbehörde, die Kreativität kontrolliert, hindert die Chinesen wohl am Durchstarten. Umso erstaunlicher ist es, dass gerade zwei Filme in Cannes, Missstände im heutigen China aufzeigen. Und dies mit der Erlaubnis des Staats.

    Alexa Brogli

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  • Zwei Schweizer in Cannes

    Happige Themen hoch zwei: Einerseits ein Dokumentarfilm über illegale, iranische Einwanderer, andererseits ein Spielfilm über einen Drogendealer im Elendsviertel von Lissabon. Die Schweizer sind am prestigeträchtigen Glamourfestival mit Filmen vertreten, die die tristen Seiten Europas zeigen.

    Alexa Brogli

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  • Das Liberace-Portrait «Behind the Candelabra»

    Regie-Alleskönner Steven Soderbergh beendete seine Karriere als Filmemacher mit einer Premiere: «Behind the Candelabra» ist die erste TV-Produktion, die für den Internationalen Wettbewerb nominiert wurde. Inhaltlich dreht sich der Film um das ausschweifende Leben des Starpianisten Liberace. Trotz kleinem Budget ist das kunterbunte Künstler-Portrait hochkarätig besetzt: Michael Douglas spielt den exzentrischen Tastengott, Matt Damon dessen knackigen Liebhaber.

    Selim Petersen

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