Ein Däne in Hollywood, ein Mini-Spion und das Erbe der Matrix

Niels Arden Oplevs Namen kennt kaum einer, seine Fernsehverfilmung von Stieg Larssons «Millenium»-Trilogie schon. Jetzt hat er einen US-Film gedreht: «Dead Man Down». Der Spion «Agent 003 1/2» ist ein Schatz der Filmgeschichte. Welche Spuren hat «The Matrix» in der Filmgeschichte hinterlassen?

Beiträge

  • Neustart der Woche: «Dead Man Down» (USA 2013)

    Victor (Colin Farrell) und Beatrice (Noomi Rapace) schliessen sich zusammen, um Rache zu üben an jenen, die ihr Leben zerstört haben. So einfach das klingt, so raffiniert und voller Wendungen hat der dänische Regisseur Niels Arden Oplev diesen Krimi inszeniert. Sein erster Hollywood-Streifen hat ganz klar europäische Züge: lange Dialogszenen und wenig, dafür gezielt eingesetzte Action. Das macht «Dead Man Down» zu einem Thriller mit Tiefgang. - Regie: Niels Arden Oplev

    Anita Egger

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  • «Argerich» (F/CH 2012)

    Martha Argerich, «die wohl feurigste und virtuoseste Pianistin der Gegenwart» wie sie der Kritiker Joachim Kaiser einmal nannte, ist hier - ganz privat, aus der Perspektive ihrer Tochter Stéphanie zu sehen. Obwohl es der Tochter nicht gelingt, die Fassade ihrer Mutter zum Bröckeln zu bringen, erhält man zumindest einen Einblick in den Alltag einer grossen Künstlerin. - Regie: Stéphanie Argerich

    Bernhard Koellisch

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  • «Paul Bowles: The Cage Door is Always Open» (CH/MA 2012)

    Der Dokumentarfilm «Paul Bowles: The Cage Door is Always Open» setzt dem Schriftsteller, Komponisten und Weltenbummler Paul Bowles und seiner Frau Jane ein filmisches Denkmal. Wie in einem Puzzle fügen sich Interviews, Animationen, Landschaftsbilder und Musik zu einem sehenswerten Künstler-Porträt zusammen. - Regie: Daniel Young

    Bernhard Koellisch

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  • «La folie Almayer» (B/F 2011)

    «Apocalypse Now» von Francis Ford Coppola ist bis heute die berühmteste Adaption eines Romans von Joseph Conrad. Der neue Film der belgischen Regisseurin Chantal Akerman ist eine freie Bearbeitung von Joseph Conrads erstem Roman «Almayers Wahn». Mit Kino à la Hollywood und dessen Erzählweise hat der Film nichts gemein. Doch gerade wegen der gemächlichen Gangart entfalten die Bilder eine hypnotische Wirkung. - Regie: Chantal Akerman

    Bernhard Koellisch

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  • Kurzfilmnachttour 2013

    Ab nächsten Freitag tourt sie wieder quer durch die Schweiz: Die Kurzfilmnacht. In vier thematischen gegliederten Spalten gibt es für jeden Geschmack Filmperlen unter 20 Minuten Länge zu entdecken: Gelacht wird bei «Funny things», gestaunt bei preisgekrönten Schweizer Kurzfilmen in der Sparte «Swiss Shorts», und heiss geht es bei den «sexy things» zu und her.

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  • Der Besondere Film: «Agent 003 ½» (PHI 1981)

    Kleinwuchs als Vorteil statt als Behinderung: Der Filipino Weng Weng macht in «Agent 003 ½» aus seiner geringen Körpergrösse eine Tugend. Die Weichteile der Schurken warten geradezu auf seine Fäuste… Damit macht der kleine Held klar: Für 83 vergnügliche Filmminuten sind 83 Zentimeter mehr als genug! Am meisten Spass an diesem Trash-Fundstück macht der herrlich veraltete Jargon der deutschen Synchronisation: «Ich glaub' mein Hausfliege feiert Verlobung!» DVD erschienen bei Film Art.

    Selim Petersen

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  • Hintergrund: Das Erbe der Matrix

    Vor genau 14 Jahren, am 31. März 1999, feierte «The Matrix» in den US-amerikanischen Kinos Premiere. Der visionäre Science-Fiction-Film raubte Zuschauern den Atem – mit einer einzigartigen Bildsprache, die die Kinolandschaft in den darauffolgenden Jahren massgeblich prägte. Wer sind die Erben von «The Matrix»? Box Office hat sich auf Spurensuche begeben…

    Lory Roebuck

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