Es heisst Abschiednehmen von der «Twilight Saga»

Eine der erfolgreichsten Filmreihen geht zu Ende: «The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 2». Ausserdem: Mutter und Sohn: Schauspiel-Ikone Charlotte Rampling hat den ersten Film mit ihrem Sohn gedreht: Im Thriller «I, Anna».

Beiträge

  • I, Anna

    Charlotte Rampling spielt im Regiedebüt ihres Sohnes Barnaby Southcombe die mysteriöse Anna - Opfer und Femme fatale zugleich. Der Neo-Noir orientiert sich mit seinem Fokus auf die ambivalente weibliche Titelfigur eng an der Romanvorlage - ganz anders als die deutsche Leinwand-Fassung mit Götz George und Corinna Harfouch, die 1998 unter dem Titel «Solo für Klarinette» für Aufsehen sorgte. Für uns haben beide Filme ihren Reiz. - Regie: Barnaby Southcombe, mit Charlotte Rampling, Gabriel Byrne

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  • The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 2

    Mit dem fünften Teil findet die Vampir-Saga um Bella und Edward ihren Abschluss. Endlich, dürften die meisten seufzen; die einen, weil ihnen die schwermütige Hollywood-Jugend seit sechs Jahren auf die Nerven geht. Die anderen, weil Bella und Edward endlich ihr Glück -, und die Fans damit ihre Ruhe finden. Spannend und ziemlich brutal geht's zur Sache, qualitativ knüpft Part 2 an den soliden Part 1 an. Für Twilight-Freunde: 4 Sterne. - Regie: Bill Condon, mit Kristen Stewart, Robert Pattinson

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  • The Last Friday (JO 2011)

    Das Erstlingswerk des jordanischen Regisseurs Yahya Alabdallah schlägt ruhige Töne an, sehr ruhige. In meist festen Einstellungen begleitet der Film den entmutigten Protagonisten Youssef akribisch durch seinen einsamen Alltag. Jim Jarmusch und Aki Kaurismäki nennt der Regisseur als Vorbilder. Ab und an haben seine sorgfältig inszenierten Einstellungen eine Lakonie, die an seine Idole erinnert. Trotz stimmungsvoller Bilder: «The Last Friday» langweilt. 2 Sterne. - Regie: Yahya Alabdallah, mit Ali Suliman

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  • Sagrada - el misteri de la creacio (CH 2012)

    Wie aus einer fernen Welt erhebt sie sich über Barcelona: die unvollendete Kirche «Sagrada Familia», 1883 vom katalanischen Kult-Architekten Antoni Gaudi entworfen. Seit sage und schreibe 130 Jahren wird an der gigantischen Basilika gearbeitet. Hier geht es um mehr als ein Bauwerk. Die Erbauung der «Sagrada» als Happy End der biblischen Negativ-Geschichte um den Turmbau zu Babel? Trotz eines leicht bildungsbürgerlichen Muffs: Sehenswert. 4 Sterne. - Dokumentation, Regie: Stefan Haupt

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  • «Box Office»-Club mit «Tabu»: eine verbotene Liebe

    Der «Box Office»-Club hat sich «Tabu» in einem Spezialscreening im Kino angeschaut. Die Mitglieder beschreiben, wie ihnen dieser unkonventionell erzählte schwarz-weiss Film gefallen hat. «Tabu» (P / D / BRA / F 2012) / Regie: Miguel Gomes mit Teresa Madruga, Laura Soveral, Ana Moreira, Henrique Espìrito Santo

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  • Das Landleben in Schweizer Dokumentarfilmen

    Was hat es mit dieser Schwemme vom heimatverbundenen Lebensgefühl auf der Grossleinwand auf sich? Auch der neueste Schweizer Kino-Dok handelt vom Bergleben eines Älplers am Rigi. «Mein erster Berg» (Regie: Erich Langjahr) heisst dieser Film, der den Gegentrend zum Stress in der Grossstadt, die sogenannte Entschleunigung zeigt. Man kann staunen über die Banalität eines Alltags, der erfrischend ambitionslos wirkt. «Mein erster Berg» (CH 2012)

  • Veranstaltungstipps

    Marathon der Weiblichkeit: Stummfilme mit Live-Vertonungen, am 22. bis 25. November im Kunstraum Walcheturm, Zürich / Visions du Réel on Tour: «The End of Time» von Peter Mettler (CDN / CH 2012), am 26. November um 20.15 Uhr im Cinémas Capitole Nyon / Filmstudie: Untersuchung über Kurzfilme der Zürcher Hochschule der Künste in Zusammenarbeit mit den Unis Zürich und Bern, am 8. und 9. Dezember jeweils von 11 bis 14 Uhr

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  • DVD-Tipp: Lawrence of Arabia (GB / USA 1962)

    Ein zeitloses Meisterwerk wird 50. «Lawrence of Arabia» - das bedeutet grandiose Wüstenlandschaften, eine actionreiche Geschichte, ein unkonventioneller Held. Dieser Film ist eine zeitlose und hochaktuelle Abenteuergeschichte über die Wurzeln der heutigen Probleme in Nahost. - Regie: David Lean, mit Peter O’Toole, Omar Sharif, Alec Guinness, Anthony Quinn. DVD & Bluray erschienen bei Sony Pictures Home Entertainment