Über Almodovar, Shakespeare und einen japanischen Sternenkrieg

Partie, Panik und Passagiere am Rande des Nervenzusammenbruchs! Pedro Almodovars Flugzeug-Komödie «Los amantes pasajeros». Und: Häftlinge spielen Shakespeare in «Cesare Deve Morire». Dann: «Sternenkrieg im Weltall», die japanische Antwort auf «Star Wars». Das alles und viel mehr - bei «Box Office».

Beiträge

  • Neustart der Woche: «Los amantes pasajeros» (E 2013)

    Ein Flugzeug das nicht landen kann und ziellos Kreise zieht, eine Crew und ihre Passagiere, die nicht wissen wie es mit ihnen weitergeht. Das heillose Durcheinander, gespickt mit derbem Humor und jeder Menge Sex: Pedro Almodóvar hat wieder einmal eine Komödie gemacht. Subtil ist sie nicht - aber lustig. - Regie: Pedro Almodóvar

    Andrea Guyer

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  • «Cesare deve morire» (I 2012)

    Die Brüder Paolo und Vittorio Taviani, mittlerweile in ihren 80ern, sind immer für eine Überraschung gut: Ihr neuster Film ist ein Doku-Drama über Knastbrüder im Römer Gefängnis Rebibbia. Die harten Jungs haben sich dem Theaterspielen verschrieben. Und so proben Mörder und Mafiosi hinter Gittern Shakespeares «Julius Cäsar» mit einer Intensität, die einfährt.

    Anita Egger

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  • «Broken City» (USA 2013)

    Mark Wahlberg, Russell Crowe und Catherine Zeta Jones in einem Polit-Thriller. Ein typisches Starvehikel: Routiniert umgesetzt, konventionell erzählt. Was auffällt sind stark besetzte Nebenrollen, allen voran Barry Pepper als politischer Gegner von Russel Crowes Bürgermeister. Zusammen mit Jeffrey Wright und Newcomerin Alona Tal stehlen diese Schauspieler den Stars eindeutig die Show. - Regie: Allen Hughes

    Anita Egger

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  • «Play» (S/DK/FIN 2011)

    Ein Film, der in Schweden riesige Diskussionen um Rassismus auslöste: Eine Gruppe Schwarzer Jungs raubt weisse Jungs aus. Für sie ist es ein Spiel. Sie agieren völlig ohne Gewalt, sogar ohne verbale Drohungen. Denn sie wissen, dass nur schon ihre Hautfarbe einschüchternd wirkt. Regisseur Ruben Östlund ist hier ein kleines Meisterwerk gelungen. Eindrückliche, ruhige Bilder und hervorragende Jungschauspieler.

    Anita Egger

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  • Der Besondere Film: «Sternenkrieg im Weltall» (J 1978)

    Aufwendig effektbeladene Science Fiction Bildwelten langweilen auf Dauer. Im japanischen Film Sternenkrieg im Weltall sind die Explosionen echt und die Kostüme der Helden echt daneben. Kosmische Walnüsse scheinen ebenso normal wie fliegende Segelschiffe. Diese Star Wars Persiflage macht nicht nur dank ihrer simplen Story und der kitschigen Bilder Spass, auch die deutsche Synchronisation der 70er Jahre ist ein Juwel des schlechten Geschmacks. DVD erschienen bei Subculture Entertainment. - Regie: Kinji Fukasaku

    Natalia Widla

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  • Hintergrund: Schweizer Geist

    «Die Kinder vom Napf», «Silvesterchlausen», «Alpsegen» - der Schweizer Dokumentarfilm beschäftigt sich in letzter Zeit auffällig oft mit der lieben Heimat und ihren Traditionen. Vor allem in den Landkinos funktioniert die Schweiz als Publikumsmagnet. In dieser Woche startet mit «Schweizer Geist» ein weitere Doku, die auf der Swissness-Welle reitet. Selim Petersen ist der Frage nachgegangen, warum sich Herr und Frau Schweizer im Kino so gerne mit sich selbst beschäftigen.

    Selim Petersen