Über Tom Cruise, Ulrich Seidl und Haifaa Al Mansour

  • Sonntag, 7. April 2013, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 7. April 2013, 22:25 Uhr, SRF zwei
  • Wiederholung:
    • Montag, 8. April 2013, 4:50 Uhr, SRF zwei
    • Montag, 8. April 2013, 8:20 Uhr, SRF info
    • Montag, 8. April 2013, 9:55 Uhr, SRF info
    • Montag, 8. April 2013, 11:30 Uhr, SRF info
    • Montag, 8. April 2013, 15:35 Uhr, SRF zwei
    • Freitag, 12. April 2013, 13:05 Uhr, SRF info
    • Freitag, 12. April 2013, 21:45 Uhr, SRF zwei
    • Samstag, 13. April 2013, 17:55 Uhr, SRF zwei

Menschen fast ausgestorben! Tom Cruise als Alien-jagender Mechaniker in dem Science Fiction «Oblivion». Dann: Der österreichische Schock-Regisseur Ulrich Seidl und seine Arbeit. Ausserdem: «Wadjda», der erste Film, der ganz in Saudi Arabien gedreht wurde. Das alles und viel mehr, bei «Box Office».

Beiträge

  • Neustart der Woche: «Paradies: Liebe» (A/D/F 2012)

    Dass ein Regisseur drei Filme innerhalb eines Jahres auf den drei grossen internationalen Festivals von Cannes, Venedig und Berlin platziert ist ungewöhnlich. Dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl ist dies gelungen. Mit seiner «Paradies-Trilogie» begeistert er Cineasten und Kritiker. Jetzt kommen die drei Filme kurz hintereinander in die Schweizer Kinos. Diese Woche startet Teil 1. In «Paradies: Liebe» reist Teresa, einsam und alleinerziehend, als Sextouristin nach Kenia. Seidls Film ist radikales Kino. Das manchmal wehtut - wie ein Schlag in die Magengrube.

    Eduard Erne

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  • «Ginger & Rosa» (GB/DK/CDN/HR 2012)

    «Ginger & Rosa» erzählt von zwei unternehmungslustigen Teenagern, die alles gemeinsam machen und sich dann binnen kurzer Zeit weit voneinander entfernen. Während die eine, die Liebe zum anderen Geschlecht für sich entdeckt, wird die andere in der Zeit der Kuba-Krise zur politischen Aktivistin. Grossartig sind die Bilder, die perfekt das Feeling der frühen sechziger Jahre vermitteln. «Ginger & Rosa» ist ein gekonnt inszeniertes Drama, das man nicht verpassen sollte. - Regie: Sally Potter

    Bernhard Koellisch

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  • «Drachenmädchen» (D/RC 2012)

    Ein besseres Leben erhoffen sich die Schülerinnen von Chinas grösster Kung-Fu-Schule. Eiserne Disziplin bestimmt ihren Alltag. Inigo Westmeiers Dokumentarfilm stellt drei dieser «Drachenmädchen» vor. Ihre Ziele, ihre Träume, ihr hartes Training. Ein unbedingt sehenswerter Dokumentarfilm, der den Zuschauer in eine, uns fremde Kultur hineinzieht. - Regie: Inigo Westmeier

    Bernhard Koellisch

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  • «Wadjda» (SA/D 2012)

    Kinos sind im streng islamischen Saudi-Arabien verboten. Ausgerechnet einer Frau, Haifaa Al Mansour, ist es dennoch gelungen, den ersten saudi-arabischen Spielfilm zu drehen. Wie auch Al Mansour lässt sich ihre Protagonistin Wadjda (Waad Mohammed) von den strengen Regeln ihrer Kultur nicht einschüchtern und verfolgt mutig ihren Traum vom eigenen Fahrrad. Der Film wirft einen neugierigen Blick auf die Stellung der Frau in der saudischen Gesellschaft. - Regie: Haifaa Al-Mansour

    Bernhard Koellisch

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  • «Box Office»-Club: «Die Vermessung der Welt» (D 2012)

    Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauss hatten eins gemeinsam: beide wollten sie die Erde vermessen. Während der Mathematiker Gauss zu Hause blieb und alles rechnerisch zu belegen begann, zog es den Naturwissenschaftler Humboldt in die Welt hinaus. Der «Box Office»-Club hat sich den Film über die beiden auf DVD angeschaut und hat viel über den besonderen Look und die ungewöhnliche Erzählweise zu berichten.

  • Hintergrund: Tom Cruise

    Lange Zeit galt Mr. «Top Gun» als Hollywoods Wunderwaffe. In der Rolle des Action-Helden war Tom Cruise ein todsicherer Kassengarant. Doch das war einmal. Seit Flops wie «Knight and Day» verkaufen sich die Filme des Scientologen nicht mehr von selbst. Die Macher des neuesten Science-Fiction-Krachers «Oblivion» setzen dennoch ganz auf die Zugkraft von Tom Cruise als klassische Identifikationsfigur. Dabei hat der 50jährige längst bewiesen, dass er als Antiheld deutlich mehr zu bieten hat.

    Selim Petersen

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