Auf der Flucht

Beim Stichwort «Flucht» denkt man heute vor allem an die Menschen aus Syrien. Aber es gibt auch andere Arten von Flucht, existentielle Situationen, in denen Menschen ums Überleben kämpfen. Von solchen erzählen der neue Roman von Jan-Philipp Sendker und der Lebensbericht von Deborah Feldman.

Beiträge

  • Am anderen Ende der Nacht (Coverausschnitt)

    «Am anderen Ende der Nacht»

    Der deutsche Bestsellerautor Jan-Philipp Sendker erzählt von einer kleinen Familie, die in China auf der Flucht vor den Behörden ist, ohne im Unrecht zu sein.

    Wie geht man um mit permanenter Angst? Eindringlich und mit viel Wärme erzählt Sendker, was eine solche Ausnahmesituation mit Menschen machen kann – und wie sich Beziehungen dadurch verändern.

    Buchhinweis: Jan-Philipp Sendker. Am anderen Ende der Nacht. Blessing Verlag, 2016.

    Britta Spichiger

  • Jan-Philipp Sendker (Bild: Frank Suffert)

    Interview mit Jan-Philipp Sendker

    Jan-Philipp Sendker war viele Jahre Asien-Korrespondent. Sein Wissen, seine Begegnungen und Erfahrungen sind in diesen neuen Roman eingeflossen. Er wolle China dem Leser, der Leserin, näher bringen, sagt er im persönlichen Gespräch.

    Trotzdem sei «Am anderen Ende der Nacht» vor allem ein Buch über Menschen und die Menschlichkeit.

    Britta Spichiger

  • Deborah Feldman (Bild: Keystone)

    «Unorthodox»

    In ihrem Lebensbericht erzählt Deborah Feldman von ihrem Ausbruch aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in New York. Diese Gemeinschaft lebt nach Regeln, die zu den strengsten auf der ganzen Welt gehören. Mit Anfang zwanzig gelang der heute Dreissigjährigen die Flucht.

    Ihr Buch ist nicht nur Schilderung einer schier unvorstellbaren Welt, sondern auch Zeugnis eines Kampfes für Selbstbestimmung.

    Buchhinweis: Deborah Feldman. Unorthodox. Secession Verlag für Literatur, 2016.

    Britta Spichiger