Bücher über etwas merkwürdige Menschen

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  • Nachdenklich.

    Bücher über etwas merkwürdige Menschen

    Gleich drei neue Bücher beschäftigen sich mit besonderen Menschen.  «Das Rosie Projekt» ist eine romantische Komödie, in der ein Mann mit Asperger-Syndrom die Frau des Lebens sucht.

    Der Roman «Ein Schmetterling im November» erzählt von einer leicht autistischen Frau, die mit einem Lottogewinn und dem gehörlosen Sohn einer Freundin abhaut. Und in «Lexikon der Angst» lernen wir in Miniaturgeschichten Menschen mit besonderen Ängsten kennen.

  • Das Rosie Projekt (Buchcover Ausschnitt)

    Graeme Simsion: Das Rosie Projekt

    Don Tillmann hat Probleme im Umgang mit anderen Menschen. Deshalb ist der attraktive Genetik-Professor mit Asperger Syndrom mit bald 40 immer noch ohne Partnerin.

    Mit einem ausführlichen Fragebogen macht er sich ganz systematisch auf die Suche nach einer geeigneten Frau fürs Leben. Doch er verliebt sich ausgerechnet in eine für ihn eigentlich ganz unpassende Dame.

    Der Debüt-Roman des australischen Autors ist eine schräge, romantische Komödie, ein Märchen für die heutige Zeit. 

    Buchhinweis: Graeme Simsion: Das Rosie Projekt. Krüger, 2014.

    Susanne Sturzenegger

  • Ein Schmetterling im November (Buchcover Ausschnitt)

    Audur Ava Ólafsdóttir: Ein Schmetterling im November

    Die junge Protagonistin steckt in einer tiefen Krise. Mit ihrem Geliebten wollte sie gerade Schluss machen, aber er ist ihr zuvor gekommen. Und dann erfährt sie von ihrem Mann, dass er von einer anderen Frau ein Kind erwartet.

    Zeit für einen Neuanfang, findet die namenlose, leicht autistische Romanheldin. Mit einem Lottogewinn und dem gehörlosen Sohn einer Freundin hat sie ab. 

    Das neue Buch der isländischen Autorin berührt mit Witz und Charme.

    Buchhinweis: Audur Ava Ólafsdóttir. Ein Schmetterling im November. Insel, 2013.

    Susanne Sturzenegger

  • Lexikon der Angst (Buchcover Ausschnitt)

    Annette Pehnt: Lexikon der Angst

    Eigentlich ist es kein Lexikon. Eher eine Sammlung von Miniaturgeschichten, in denen wir Menschen mit ganz gewöhnlichen Alltagsängsten kennen lernen. Aber auch solche mit kurligen Marotten oder krankhaften Zwängen.

    Die deutsche Autorin Annette Pehnt ist eine gute Beobachterin und ihre Erzählungen erinnern an Kalendergeschichten. Auf zwei bis drei Seiten porträtiert sie besondere Menschen mit ihren grossen und kleinen Sorgen, die ihnen das Leben zum Teil ganz schön schwer machen.

    Buchhinweis: Annette Pehnt. Lexikon der Angst. Piper, 2013.

    Susanne Sturzenegger