Charlie lebt: Übers Weiterleben nach dem Anschlag auf «Charlie Hebdo»

Gleich zwei Bücher aus dem Umfeld des Satiremagazins «Charlie Hebdo» machen derzeit Schlagzeilen: «Katharsis», der Bericht des Überlebenden Luz, und «Brief an die Heuchler», das Vermächtnis des Ermordeten Charb. BuchZeichen stellt beide Bücher vor.

Beiträge

  • Gezeichnet: Luz, Überlebender des Anschlags auf «Charlie Hebdo» (Bild: Michael Luisier)

    Luz: «Katharsis»

    Weil er am 7. Januar Geburtstag hat, kommt Luz zu spät zur Arbeit. Er sieht noch die Täter fliehen. Zeichnen kann er erstmal nicht mehr. In seinem Comicband, der nun auf Deutsch erscheint, erzählt er auf eindrückliche und lebensbejahende Weise, wie er zurück zum Zeichnen findet.

    Buchhinweis: Luz. Katharsis. S. Fischer, 2015.

    Michael Luisier

  • Luz überlebte den Anschlag auf «Charlie Hebdo».

    Luz über das Weiterleben nach dem Anschlag

    Luz - eigentlich Renald Luzier - überlebt den Anschlag auf «Charlie Hebdo». Was passiert mit einem Menschen, der so etwas er- respektive überlebt hat? Ein Gespräch mit dem Zeichner über die Zeit nach dem 7. Januar 2015.

  • Charb verteidigte kurz vor seinem Tod noch das Recht auf Meinungsfreiheit.

    Charb: «Brief an die Heuchler»

    Zusammen mit elf anderen wird Charb, der Herausgeber von «Chalie Hebdo» von zwei islamistischen Tätern ermordet. Zwei Tage vor dem Mord schliesst er noch das Manuskript von «Brief an die Heuchler» ab, in dem er das Recht auf Meinungsfreiheit auch gegenüber Presse und Politik verteidigt.

    Buchhinweis: Charb. Brief an die Heuchler. Und wie sie den Rassisten in die Hände spielen. Tropen, 2015.