Der grosse Krieg und die private Tragödie

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  • Der grosse Krieg und die private Tragödie

    Im August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Kurz danach lief das österreichische Passagierschiff «Baron Gautsch» vor der kroatischen Küste auf eine Mine auf. 147 Menschen starben.

    Der Grazer Arzt Hermann Pfeiffer überlebte und verfasste einen Bericht über die Katastrophe, bei dem er zwar sein Kind retten konnte, jedoch seine Frau verlor. Der nun erstmals veröffentlichte Bericht ist ein eindringliches Zeitdokument, das die europäische Katastrophe des Krieges an einer privaten Tragödie fassbar macht.

    Buchhinweis:

    Hermann Pfeiffer. Halte Dich dicht an mich und eile! Der Untergang der Baron Gautsch. Verlag Braumüller Wien, 2014.

  • Die Enkelin und das Manuskript

    Hermann Pfeiffers ergreifender Bericht vom Untergang der «Baron Gautsch», in dem er auch von der innigen Liebe zu seiner Frau und seinem Kind Zeugnis ablegte, blieb über Jahrzehnte unter Verschluss. Der Text schien der Familie als zu intim.

    Die Enkelin Ingrid Pfeiffer erzählt von der Überwindung, die es sie gekostet hat, das Manuskript nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

  • Die Welt von gestern

    Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ging eine Epoche zu Ende. In seiner 1942 postum erschienen Autobiographie «Die Welt von gestern» schildert Stefan Zweig anschaulich die von der Belle Époque geprägten Jahre vor dem Krieg.

    Eindringlich sind die Schilderungen der fundamentalen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen, die mit der Jahrhundertkatastrophe des Krieges einhergingen.

    Buchhinweis:

    Stefan Zweig. Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers. Fischer Taschenbuch Frankfurt am Main.

    Felix Münger